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Die ehemalige Seite des KaeptnWeller
Eine neue Runde

Mit dem optischen neuen Design und der Namensänderung beginnt auch hier ein neuer Abschnitt von Einträgen. Die alten Schätze sind jedoch weiterhin unter "Die Vergangenheit" vorzufinden.
19.9.09 14:33


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Geschichten I

2,53 € umsonst
Was sind dei Seiten, die ich betrete? Hmmm... na da gibt es viele, doch eine möcht ich hier erwähnen, über die ich jetz mal genauer eingehen möchte. Es ist Knuddels. Max sagt immer, da gehen nur Perverse, Idioten oder sonstige hin. Vielleicht hat er Recht. Dann bin ich auch pervers. Doch jetz genauer zu dem Erlebnis dort. Knuddels ist eine Partnerbörse für jüngere Mitglieder. So, und wie ich halt so bin, melde ich mich da an. Und dort treff ich ein Mädchen, Mona, 16 Jahre, kommt aus Schorndorf. Da es keiner kennt, ein Tip: Es liegt bei Stuttgart. Ersteinmal kam das gewöhnlcihe ,,Hi" und ,,Wie gehts?". Doch später dann entwickelte sich eine vernünftige Konversation. Wir traffen uns die nächsten Tage daruf imer im Chat. Tja, irgendwann tauschten wir Handynummern und sie schreib mir eine SMS, ein Gedicht handelnd von einem Knuddelbär.
Daraufhin schickte ich ihr mein Bild per E-Mail. Sie sagte, ich sei süss. Ich sagte danke. Doch sie hatte zu dem derzeitigen Augenblick noch kein Bild von sich. Wenige Tage später hatte sie ein Bild von sich und zeigte es mir per E-Mail. Ich fand sie niedlich. Ich glaubte sie zu lieben. ICh schickte ihr eine SMS mit den folgeden Inhalt:
Du bist voll süss. I love U
Sie schreib mir zurück, sie hätte gerade erst eine Fernbeziehung gehabt, und wüsste nicht, ob sie Kraft hätte für eine neue Beziehung. Ich schrieb ihr wieder, es sei okay, sie solle sich die Zeit nehmen, die sie braucht.
Ich ging schlafen.
Die darauffolgende Tage passierte nichts drastisches, sie berichtete über ihr Leben und darüber, dass sie das Frontgirl einer Band sei. Sie schrieb mir ein Lied von ihrer Band auf. Eine Ballade sie war schön.
Ich hasse Tokio Hotel.
Den nächsten Tag schreib ich ein Lied für ihre Band. ICh schaffte es sogar. Ich schickte ihr das Lied. Sie bedankte sich. Ich machte ein Cover mit dem Name ihrer Band drauf. Sie bedankte sich.
Wenige Tage später schreib sie mir, sie ist vielleciht von ihrem Ex schwanger, es könnte an Silvester passiert sein. Sie war zu betrunken um sich zu erinnern.
Sie lernte Julia bei Knuddels kennen. Sie erzählte ihr von ihrer Band.
Nach einer Woche, in der sie ständig ihre Chats unterbrach durch Zeilen wie: ,,Mir ist schlecht, ich muss kotzen gehen",und zwei Schwangerschftstest, der eine positiv, der andere negativ, hatte sie das Ergebnis vom Frauenarzt. Negativ.Wie ein Wunder unterbrach sie ihre Chats nachdem sie das Ergebnis hatte nicht mehr durch Einwürfe.
Nach einigen Tagen kam sie und ihr Ex sich wieder näher, ich wollte den Kontakt abbrechen. Als ich mich mit ihrem Ex unterhielt, den ich ganz nett fand, fanden wir raus, dass Mona uns belogen hatte. Sie hatte etwas aus ihrer Kindheit erzählt, was der andere angeblich nicht wusste, was wir jedoch beide wussten. Wir stellten Mona zur Rede.
Mona erzählte uns in einer Dreier-Runde, sie hatte mich belogen. Es gab nie eine Band. Das Lied, das sie mir vorgeschriebn hatte, war eine Lied von Tokio Hotel. Doch sie hatte nicht nur mich angelogen. Auch Julia hatte sie somit belogen.
Ich rede heutzutage noch mit ihr. Aber wir reden nur noch über Unsinn. Würde sie mir etwas erzählen, wüsst ich eh nicht ob es stimmt. Ich weiß nicht was sie alles gelogen hatte. Ich frage auch nicht danach, denn ich will es nicht wissen. Alles was ich will, ist sie vergessen. Und es ist mir bisher gut gelungen. Ich empfinde nix mehr für sie.
Alles was ich daraus gelernt hatte, war:
- Beurteile nicht nach 1-2 Tagen, ob du jemadne liebst, den du noch nie live gesehen hast...
und noch eines...
díe 2.53 €, dei mir dei SMS´s an sie gekostet hatten, habe ich nur schwer verkraftet. Sie war es nicht wert.

Pizzazunge
Nach der Erfahrung mit Mona schlug Julia mir vor, ich solle doch lieber nach Mädchen in meiner Umgebung gucken. Ich ging erneut zu Knuddels. In den Berlin Channel. Ich traf wieder ein Mädchen. Ihr Name war ,,sweet Ashley 07". Ich unterhielt mich mit ihr und es dauerte nicht lange, bis wir einen Treff ausmachten. Samstag, 14 Uhr, Bhf- Friedrichstarße Ditsch
Am besagten Tag traf ich mich mit Max und einem nadern aus meiner KLasse, John. Wir fuhren zusammen zur Friedrichstraße. Dort angekommen, war keiine sweet Ashley, richtiger Name Anna. Wir warteten bis halb drei und gingen dann. ICh rufte Anna dreimal an, sie ging nicht an ihr Handy. Zuhause rufte ich ein viertes mal an, wo sie war. Sie ließ es zwei Minuten klingeln und drückte mich dann weg.
3 Tage später erwischte ich sie bei KNuddels und stellte sie zur Rede. Sie behauptete, sie hätte den Weg nicht gefunden. Ein ziemlich blöde Ausrede, wenn man bedenkt, dass sie an einer Endhaltestelle wohnt, nur in einer Richtung fahren kann und nicht mal hätte umsteigen müsse. Sie sagte, sie sei noch nicht lange in Berlin. Jeder ihrer Sätze wurde mit einem ,,ey" beendet. Sie sagte ich sollte mich nicht so aufregen. Ich sagte, sie war nich diejenige, die stehgelassen wurde. Wir beendeten das Gespräch.
Was will man auch von einer erwarten, die Ditsch nicht kennt, und der man erklären muss, dass das der Laden ist, der Pizzas mit dem Namen Pizzazunge verkauft.

Es zieht
Niewieder solche Voreiligen Entschlüsse ziehn, hab ich mir gesagt. Nie wieder solche schnelle Treffen vereinbaren, hab ich mir geschworen. Und ich muss schon sagen, ich habe mich eigentlich dran gehalten.
11.03.06 war heute. Ich stand auf, es war Samstag. Samstag ist ein guter Tag. Aber dieser Samstag auch? Das würde ich ja schon noch sehen. Denn heute würde ich mich mit jemand treffen. Mit der Paddü. Woher ich die kenne? Hmmm... nunja, aus dem Chat.
Ich stand auf und frühstückte was,duschte mich, zog mich an, machte meine Haare, sprühte mir Parfüm ran und ging aus der Tür. Es war jetz 10.22 Uhr.
Ich fuhr mit dem Bus nach S-Bahnhof Kaulsdorf. Ich dachte während dessen irgnedwaie an garnix. Mein gesamter Kopf war leer.
Ich stieg in die Straußberg ein. Es war jetz 10.36 Uhr.
Das einzige was ich jetz dachte, war, dass ich noch nie bis nach Fredersdorf gefahren bin.
Erst als ich Mahlsdorf erreicht begann sich meine Gedanken langsam zu bewegen. Ich dachte daran, wieviele Stationen es bis Fredersdorf sind. Und ich dachte an etwas anderes. Würde Paddü da sein? Wenn sie da ist, wie würde ich sie begrüßen?
Ich dachte zudem an das Theater, und mir fiel auf, das die Tatsache, das ich darüber nachdachte, schon verkehrt ist. Denn es heißt im Theater: Soblad du beginnst drüber nachzudenken, was du sagst, ist es schon vorbei.
Ich zwang mich also damit aufzuhöören. Naja, besser gesagt ich versuchte es. Denn es ging nicht. Ich guckte an die Stationen Anzeige. Schonbald erschien Fredersdorf...
Als der Ausruf: Nächste Station: Fredersdorf ertönte, schlug mein Herz ein wenig höher. Niemand war jetzt da. Kein Mna, kein John, Niemand.
Ich stieg in Fredersdorf aus. Paddü war nicht zu sehen. Aber es war ja auch erst 10.49 Uhr.
Ich ging eine Treppe hinauf vom Bahnhof, von dem aus ich das etwas belebtere Fredersdorf sehen konnte, und das weniger belebte.
Paddü kommt bestimmt aus der belebteren, dachte ich mir und wandte mich dieser Seite zu. Die Zeit verging und ich frohr allmählciih da oben im kalten Durchzug.
Es war jetz punkt 11.00 Uhr, von Paddü keine Spur. Ich schaute in alle Richtungen. Weit weg war ein Mädchen mit längeren Harren, doch ob es Paddü war, konnte ich nich erkennen.
Das Mädchen kam näher, meine Herz schlug höher. Als sie nah genug dran war, erkannte ich sie. Sie war nich Paddü.
Doch kurzen Augenblcik später erkannte ich ein anderes Mädchen dahinter. Sie kam näher und lächelte. Es war niemand anders als Paddü. Was sollte ich tun?

Schweigestunde
Das war sie also. Die Paddümausü. Sie sah anders aus, als auf dem Bild. Schöner.
Sie kam mir näher, ich began zu lächeln, meine ich. Und dann passierte kurz nix, denn keiner wusste was man jetz tun sollte. Ich sagte ihr Morgen. Ich glaubte sie sagte Hi.
Ohne jeglichen körperlichen Kontakt gingen wir zur S-Bahn hinunter. Wir sprachen nicht viel. Ich wusste sowieso nicht was ich sagen sollte. Das beste was mir einfil war: Du bist doch bestimmt größer als 1,70 oder? Denn mir schien es so. Sie sagte Ne ne, sie is nur 1,70 oder 1,70 und noch ein paar milimeter. Aber was genau sie sagte weiß ich nicht mehr. Ich stand wie es schien unter Trance.
Als die Bahn endlich kam, stiegen wir ein. In der Bahn unterhielten wir uns über irgendwas, aber ich kann mich schon wieder nicht erinnern, was es war.
Als wir Mahlsdorf ausstiegen, war der Bus gerade weg. Nachdem wir beschlossen hatten zu Fuss weiter zu gehen, gingen wir los. Während des endlos langen Weges von mahlsdorf zu mir, stampften wir durch den Schnee und fluchten über diesen beschissenen Schnee.
Als wir dann endlcih bei mir waren, waren wir nicht alleine., Meine Mutter, mein Vater, mein Bruder und ein Kumpel von ihm waren auch da. Schüchtern begrüßten sie Paddü. Und schüchtern begrüßte sie zurück. Wir verzogen uns dann auf mein Zimmer.
Eine Stunde lang unterhielten wir uns mit ein paar Schweigepausen. Wir unterhielten uns über alles möglcihe, hauptsächlich die Schule.
Nach dieser Stunde rufte uns meine Mutter zum Essen. Eigentlich wollte ich ja kochen, aber das hatte sich nun erledigt. Es gab Nudeln mit Tomatensauce.
Paddy hatte eine kleine-mittlere Portion gegessen, ich eine mittlere, jedoch schön langsam, weil ich ja nicht schlingen wollte, sonst hätte ich wieder meine Schnutte vollgeschmadert.
Nach dem Essen gingen wir wieder eine halbe Stunde hoch zu mir. Dann machten wir uns fertig und wanderten Richtung Helle Mitte.
Sie zeigte mir ihre Wohnung, in der sie früher wohnte. Wir gingen in verschiedenste Läden und schauten ein wenig nach Sachen für sie. Ich zeigte ihr noch schnell den Doorbreaker. Irgendwann gingen wir in Bijou Brigitte, wo sie ein Ohrringpaar für ihre Freundin kaufte. Sie fragte mich wie ich sie fände. Da ich mich nicht so gut auskenne mit Schmuck, versuchte ich das allmählicih abzuwimmeln.
Aufeinmal musste sie auf Klo. Wir suchten verzweifeltn nach einer Toilette. In einem mexikanischen Restaurant wurde sie fündig. Allerdings kostete der Eintritt 0,50 €. Doch der nette Mann an der Theke konnte Paddüs Charme verständlciherweise nicht widerstehen und ließ sie kostenlos das Örtchen makieren.
Dann gingen wir noch zu Rossmann. Dort kaufte sie noch eine Kerze, bei der ich ihr diesmal bei der Auswahl helfen konnte, sowie ein Kerzengefäß. Alles für die Freundin. Nach dem Rossmann wanderten wir zurück zu mir, durch den Kastanienboulevard. Während wir gingen unterhielten wir uns nicht mehr über Schule, eher über Alkohol und Partys und andere nicht-schuliche Sachen.
Als wir dann bei mir waren, gingen wir wieder auf mein Zimmer. Wir redeten weiter, mehr als am Anfang. So verging die Zeit. Irgendwann gegen 5 Uhr ging sie dann los. Ich sagte meiner Mutter, ich würde sie noch bis zum Bus bringen.
Wir gingen also los. An der Bushaltestelle dann also kam der Bus. Er fuhr. Paddü stieg ein. Und ich ebenfalls. Ich furh mit ihr bis Kaulsdor fund dann bis Mahlsdorf. In der Bahn setzte sie sich hin. Als Mahlsdorf ertönte, stieg ich aus. Eigentlcih wollte sie mich zum Arbschied umarmen, aber sie saß. Das war eine doofe Situation. Doch sie schaffte trotzdem etwas in der Art zu vermitteln. Als sie Tschüss sagte, guckte sie mich ganz komsich an. Ihr Blick war uneindeutig, aber er schien irgendwas zu bedeuten in der Art, das war noch nich alles. Ich sagte auch Tschüss und stieg aus und ging zum Bus. Wobei ich natürlcih lieber mit ihr weitergefahren wäre.
Nachricht für dich
Das etwas schweigsame Treffen hatte weitgreifende Konsequenzen. Es war nicht das Schweigen. Naja, egal war es das schon, aber nicht im negativen Sinne. Immer wenn sie schwieg, lächelte sie. Und das waren wunderschöne Momente.
Sie lächelte schüchtern, ihre Haare lagen sanft auf ihren Schultern, ihr Blick war wie Eis. Doch ihr gesamter Eindruck war einfach nur überwältigend.
Es stand fest. Ich habe mich verliebt.
Vielleicht war das ja ein voreiliger Entschluss, würden manche sagen. Aber so fühle ich mich halt.
Irgendwann redeten wir über Knuddels, und sie fragte mich, wie dolle ich sie lieb hätte. Ich schaffte es, mich davor zu drücken. Doch als sie ging, hinterließ ich ihr eine Nachricht. Ich hinterließ ihr das Gedicht.
Nächsten Tag ging ich zum Kartenladen. Ich schrieb ihr eine SMS, was sie jetzt denkt. Sie schrieb mir zurück, sie hätte mir eine Nachricht bei Knuddels hinterlassen und und wolle es spannend machen.
Als ich zuhause ankam, ging ich zu Knuddels. 1 Nachricht war für mich da. Mit große, Herzklopfen öffnete ich die Nachricht. Und folgendes stand drin:
das gedicht is einfach wunderschön...o.O dankeschön... ich weiß du hast immer andeutungen gemacht... aber nie irgendwie es klar gesagt gehabt... deshalb glaubte ich, du bist doch nich wirklcih verliebt
doch jetz weiß ich es... und naja... ich war nich geschockt oder so... nein... und das du denkst ich fühl nich das glecihe wie du, stimmt nich ganz...
habs ma auch bissl in dich verguckt^^
ehrlcih gesagt bist du mein traumtyp o.O du bist blond, blauäugig und damit hat man bei mir eig. schon halb gewonnen... kann blaue augen nich widerstehen...denn du bist in deiner art super nett, lieb und süß^^
wir beide sind ein bisschen verrückt...aber naja...passt doch^^ und damit war eig. die ander hälfte von den 100prozent voll... und hmmm... jem. wie dich gibt es nich oft... und ich bin irgendwie froh dich zu kennen...^^ ich würd jetz hier ienen meterlangen roman schreibn xD aba lieber nich... passt vill garnet rein o.O also hör ich hier auf und sag dir...lieb dich...
Deine Paddü *Kuss*
Im ersten Moment war ich ziemlich verwirrt. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte.
Nächsten Tag sprach ich mit ihr. Und dort wurde meine Verwirrung behoben. Ich schreib ihr abermal ich liebe dich. Und dann antwortete sie:
Ich dich auch.

Eisbrecher
Schon wieder Samstag. Schon wieder Paddü. Nicht das sie mich nervt. Nein, im Gegenteil. Ich freute mich immer wieder. Und ich war diesmal nicht allein. Ich hatte etwas dabei. Nicht etwas, eher jemand, obwohl es eigentlich nicht wirklich lebte. Eisbrecher.
Eisbrecher hatte ich Montag geholt, kurz vor Theater. Eisbrecher war nicht einfach. Ich musste lange nach ihm suchen, schließlich fand ich ihn. Und ich fandte, er passte gut zu Paddü,
In Fredersdrof war es wieder verdammt kalt und meine Nase war rot. Dann sah ich sie kommen und schlich mich an sie ran. Ich wollte sie überraschen. Aber bevor ich zuschlagen konnte hatte sie es gemerkt und einen mich ertappt. So blieb es bei einer Umarmung, die kälter war, als der Winterwind.
So stampften wir dann zu ihr hin und redeten über irgendwelceh belanglose Dinge.
Als wir dann bei ihr zuhause ankamen stellte ich fest, das dort viele Familienmitglieder (es waren genau 7) im Wohnzimmer waren, die ich natürlich, nett wie ich bin, alle einzelne begrüßte. Dann gingen wir auf Paddüs Zimmer. Das war also das legendäre 8-Ecken Zimmer. Paddü hatte mir schon vorher immer erzählt, ihr Zimmer hätte 8 Ecken, ich konnte mir aber nie vorstellen, wie das aussieht. Zum erklären hab ich allerdings keine Lust, also lass ich es mal in der Phantasie des Lesers.
Da saßen wir nun also, einsam und abgeschottet von den lustigen Vögeln, die draußen im kalten saßen und sich womöglich den Arsch abfroren. Trotzdem: Es war nie leise im Zimmer. Entweder haute Paddüs Wellensittich eifersüchtig gegen seinen Käfig und veranstaltete Unruhe, oder aber die Musik im Hintergrund spielte zum dritten mal in einer Stunde das selbe Lied, typsich 103.4. Njoa, man muss ja acuh was tun, also taten wir ds, was wir schon immer taten: Wir redeten. Über alles mögliche. Von A wie Alkoholisches Getränk bis Z wie.... halt bis Z. Naja, wenigstesn war die Stimmung nicht so kalt wie am Anfang des Treffens: Wir saßen im Bett. So labberten wir weiter und weiter, irgendwann konnt ich nicht mehr sitzen und hab mich hingelegt, bin wieder aufgesatanden und habe mich hingesetzt. Tjoa, wir labberten immernoch, krabbelten uns ein wenig, allerdings war da nicht mehr.
"So war es spät am Abend, und Käptn Weller musste einsehn, dass es Zeit war zu gehen."
Doch eine halbe Stunde hatte ich noch, genugen Zeit, Eisbrecher vorzustellen. Ich ging an meinen Rucksack um rumzustöbern, dann holte ich eine Tüte heraus, einfach nur weiß, ohne Aufdruck, nciht sodnerlich groß, und gab ihm Paddü.
Als sie Eisbrecher fand, war die Freude in ihrem Gesicht kaum zu überschauen. Die restliche Zeit verbrachte sie damit mich liebevoll und verlegen anzulächeln.
Im Flur zog ich mir die Schuhe an, da kam gerade ihr Vater und sagte, zwischen Birkenstein und Fredersdorf fährt keine Bahn mehr. Glück für die Bahn, Pech für mich. Allerdings war das kein probelm, denn Paddüs Vater war ja ein netter Mensch, und er fuhr mich nach Birkenstein, Paddü auch dabei.
Birkenstein dann stiegen wir aus und warteten auf dem Bahnsteig auf die Bahn. Als sie dann kam, war es Zeit für den Abschied. Allerdings war dieser Abschied wieder so kalt wie die Umgebung, es blieb bei einer herzlichen Umarmung.
Ich stieg in die Bahn ein, sah noch mal Paddü und Eisbrecher, der an ihrem rechten Ringfinger klebte, und die Bahn fuhr los. Eigentlich mochte Paddü keine Ringe, aber sie trug Eisbrecher trotzdem.
In der Bahn machte ich dann Sarah Connor Musik an, die ich seit ich Paddü kannte irgendwie wieder hörte, und fand, das Eisbrecher ein guter Name für den Silberring war, der vieles geschaffen hatte.

Frühlingserwachen
Es wurde also langsam März, und die Temperaturen stiegen.
Vor kurzen war Paddü für eine Stunde bei mir, als sie vom Einkaufen in der Hellen Mitte zurückkam. Diesmal war ich Straußberg.
In Straußberg holte ich Paddü vom Bahnhof ab, als sie dort von der Schule kam (ich hatte an dem Tag Studientag, also frei)
Sie kam mit ihrer Freundin daher, und sie redeten über den Schultag, was sonst. Nunja, als dann endlich die Bahn kam, fuhren wir zu ihr.
Auf dem Hinweg ging es diesmal ...wieder relativ ruhig zu. Bei ihr zuhaus änderte sich daran auch nichts.
Die Stunde verging trtozdem relativ zügig, und ich verabschiedetet mich von ihr. Diesmal war jedoch eines anders: Keine Umarmung, kein Handschüttlen oder sosnt etwas. Ein leichter Kuss war es diesmal. Allerdings nur ein kurzer, und flüchtiger. Aber es war einer.
Der Weg von ihr zum Bahnhof war nicht ganz leicht, darum hat mir Patricia bevor ich ging noch eine Karte aufgemalt, wie ich zu gehen hatte. Und so ging ich dann auch.

oOo-Good-Bye-oOo
Samstag, tralalala. Wie nun mittlerweile fast jeden Samsatg traf ich mich mit Paddü, um mit ihr irgendwas zu tun. Diesmal wollte ich sie nach Lichtenberg führen, ganz einfach aus dem Grund, das es mir dort so gut gefällt.
Wir trafen uns am Bahnhof, sie war schon in der Bah, ich stieg eben noch schnell hinzu. Dann ging es eben Richtung Lichtenberg. In der Bahn redeten sie darüber, was sie neulich einkaufte, und cih, warum ich nach Lichtenberg wollte.
Als wir dann an dem Bahnhof, an dem ich ebenfalls immer aussteige um zur Schule zu gelangen, ankamen, gingen wir an meinem alten zu Hause lang. Irgendwie fand ich es eben schön, ihr das zu zeigen, was meine Kindheit zu prägte.
Wie so oft hatte ich auch an diesen Tag mein Rucksack mit, auch wenn er nur zur Deko war. Heute hat ich noch das kleine Anleitungsheft zu einem PC-Spiel, das Max gehörte. Eigentlich war es ziemlich egal, ob ich ihm das Heftlein nun an dem Tag gegeben hätte, oder aber später; aber irgendwie musst ich ja was mit Paddü machen.
Ich klingelte an seiner Klingel, er wusste ja nciht dass ich komme, geschweige denn Paddü. Nunja, das war aber auch egal, er würde schon kein Schock erleiden dahct ich mir. Das tat er dann auch nicht, ein Kumpel von ihm aus der Parallelklasse war auch noch bei ihm. Max bat mich kurz, für ihn an WarCraft III weiterzu spielen, nett wie ich bin hab ich das natürlich auch getan. Als die Mission beendet war, schaltete er WC III aus, und machte eine wenig Musik an, "Gangsta-Music", wie ich sie bezeichne. Um dieser plötzlich auftretenden Stille auszuweichen beschloss ich Paddü was zu trinken zu holen, Max war ja kein Mensch, der mir das verbat.
In seinem Kühlschrank fanden wir O-Saft und Brause vor. Paddü wollte Brause, ich bevorzugte das kalte Berliner Leitungswasser, das ich für gewöhnlich immer trank, wenn ich bei Max war.
Zum Glück aller musste Max noch dringend weg, oder auch nicht, was mir allerdings relativ egal war, da wir ja nun schon eine halbe Stunde da waren. Also ging ich, Paddü und der Kumpel aus der Wohnugn nach unten auf die Strasse. MAx wollte oben noch was erledigen, aber wir warteten natürlich. Zu mindestesn 10 Minuten, als er dann immernoch nicht gekommen war, verarbschiedeten wir und von seinem Freund und gingen Hand in Hand, wie wir es immer taten, wenn wir umherwatschelten, davon.
Im Ring-Center gab es auch nichts wirklich spannendes, also hab ich überlegt, was wir nun tun könnten. Die Idee: Potsdamer Platz. Ein weiterer meiner Lieblingsorte. Irgendwie waren wir sowieso an vieler meiner Lieblingsorte, aber Paddü widersprach nicht.
Am Platz angekommen gingen wir ins Sony Center, irgendwas mussten wir ja tun, in der Gegend rumstehen war nicht sonderlich toll. Nach dem Center hat ich Paddü immer wieder gefragt, ob sie nicht in ein Kaffe im Bistro trinken wolle, schließlich erzählte sie mir immer, nach dem Shoppen gönnt sie sich immer erstmal einen Kaffe. Aber sie wollte nicht.
Wir fuhren zurück, sie sagte sie müsse nach Hause. Es war um 16 Uhr, meiner Meinugn nach nicth alzu spät. Aber wenn sie muss, dann könnte ich daran ja nichts ändern.
Mahlsdorf dann stiegen wir aus, ich wartete noch auf ihre Bahn, sie kam, sie ging, war fort. Ohne eine Umarmung diesmal, ohne irgendetwas, nur ein kurzes Abschiedswinken.
Zuhause ruhte ich ersmtal ein wenig, dann ging ich an den PC, wo alles anfing, und auch alles auhören sollte.
Paddü war auch schon kurz darauf wieder on in knuddels.de ... und nochjemand: Ihr Kumpel, mit dem Spitznamen oOo-Crash-oOo. Ich hatte schon vorher mit ihm per knuddels geredet, er hatte mir immer gepredigt, ich sollte Paddü gut behandeln.
Er fragte mich, was schon zwischen mir und Paddü passiert sei. Nichts besonderes, antwortet ich. Er sagte mir außerdem, ich sollte ruhig mehr an sie rantreten. Danach schilderte ich ihm, wie kühl es immer zwischen uns ablief, irgendwas konnte da nicht stimmen. Ich fragte ihn, ob er uns beiden nicht helfen könne, eine schelchte Idee, wenn ich jetzt darüber nachdenke, allerdings hat sie nichts wirklich mehr retten können oder verschlimmern können.
Paddü fand es eben normal, und so geschah nichts.
Dann, ungefähr eine Stunde später, schrieb Paddü einen wirklich merkwürdigenSatz, der mich sofort stutzig machte: "sag mal, wie sehr bist du in mich verliebt?"
Noch bevor ich antworten konnte tippte sie noch schnell: "ist nur so die frage"
Als ob mich das nicht verwundern würde schrieb ich ihr eben nur, na eben sehr, das ist ja klar.
Sie antwortete nur mit okay und dem " ^^ " Smiley.
Dann geschah nichts mehr, sie ging Off, genauso wie oOo-Crash-oOo. Nur Paddüs Freundin war noch da. Ihr hatte ich alles über uns beide erzählt, als ich ihr die Sache mit dem Satz erzählte, sagte sie nur: "Schreib ihr ne' SMS, und frag was los ist"
Sie gab mir ein Text vor, ich schreib ihn ab, und schickte los.
5 Minuten später hat ich eine neue Mitteilung. Ich weiß zwar nicht emhr genau, was der Inhalt der Nachricht im wortlaut war, aber ich weiß genau was er aussagte: Es würde ihr leid tun, sie hat keine Gefühle für mich, sie dachte, wenn sie mit mir zusammen ist, dann würde das noch kommen und sie hätte mich nicht so täuschen dürfen.
Ich schrieb nichts mehr.
Trotz meines erstan Versuchs sie nächsten Tag via MSN dazu zu überredn, sich Zeit zu nehmen und zu warten, sagte sie nein, und immer wieder wie leid es ihr tun würde.
Ich wollte nicht um sie kämpfen, das war zu dreißt was sie getan hatte. Ich war nicht traurig, ich war einfach nur wütend.
Bis heute ist nichts mehr passiert, ab und zu fragt sie mich in MSN, wie es mir geht und was ich so mache, einmal fragte sie, ob ich den Ring zurück haben wollte (was ich ablehnte), aber mehr war da nicht. Zum Glück.

Die Kunst, sich selbst zu überraschen
Ich hoffte jetzt wirklich, dass mit dem Kapitel Paddü auch endgültig das Thema Chat und Knuddels gegessen sei. Aber ich konnte wohl viel hoffen, denn noch während der Zeit mit Patricia, hatte ich immer jemand, mit dem ich nur so chatten konnte, und den ich nur aus Knuddels kannte.
Sie hatte mir einen Eintrag unter mein Bild von Knuddels gemacht, von wegen "sexy Blick" und so, und ich war eben so anständig mich zu bedanken und so schrieben wir uns.
Nachdem ich Patricia, oder viel eher sie mit mir, fertig war, quatschte ich vor ihr, Julia, die ganze Liebesgeschichte aus, udn sie schenkte mir ihr unendliches Beileid, indem sie mir immer wieder und wieder schreib, dass ich was viel Besseres als Paddü verdient hätte.
So kam es, wie es kommen musste: Sie schmeichelte mir eben immer mehr und wollte mich treffen. Überhaupt nicht mehr abgeneigt dem gegenüber, nach all dem Kram, der ja nun passiert war, sagte ich natürlich zu.
Nächsten Samstag dann fuhr ich mit meiner Mutter zum EastGate, sie, weil sie sich mit meienr Oma treffen und "nur mal so gucken" wollte, ich eben wegen Julia und meine Kopfhörer im Arsch waren, ich also neue brauchte.
Was ja peinlich wäre, wäre, wenn Julia gleich meine Mutter kennenlernen würde. Also verabschiedete ich mcih kurz davor von ihr.
Julia stand schon am Eingang, förmliche Begrüssung, was will man mehr. Sie hatte so gut wie garkeinen Plan, wie wir jetzt die Zeit totschlagen sollten. Dafür hatte ich einen umso grösseren. Erstmal rannte ich mit ihr ins Saturn, um wie vorgenommen neue Ohrkrabbler zu kaufen. Als ich dann dort stand, und nach halbwegs vernünftigen Kopfhörer suchte, zeigte sie mir ihren geschrotteten MP3-Player, der schon beinahe auseinaderfiel. Die Tussi von ANgstellte veruschte mir erst falsche Trommelfellbohrer zu verkaufen, aber ich war eben misstrauisch und fragte nochmal jemanden qualifizierteren, der mir wieder was anderes erzählte.
10 Euro später dann waren wir aus dem Saftladen raus und ich hatte Hunger. Um den Wünschen meines Mages nachzukommen ging ich mit ihr zu einem schnell PizzaImbiss, wo ich eben italienisches Teiggebäck anschaffte.
So vertrödelten wir auch die Restzeit, mal in und außerhalb des EastGates. Dann rief meine Mutter auf meinem Handy an und lud uns beide (wahrscheinlich aus Neugier) in so ein Cafe ein. Dort oben dann im Cafe sagte Julia nicht, ich ass nicht viel, und wir beide verließen das EastGate wieder.
Draußen setzten wir uns in die Sonne auf eine Bank, direkt vorm LeProm. Dann began sie sich auch schon an mich anzulehnen, sie fröstelte leicht. Gegen meinen eigenen Charackter gab ich ihr meine Jacke, was ich, dachte ich, egtl niemals tun würde. Aber selbst dieser enge Hautkontakt, und das schon so früh, brachte mich ja auch irgendwie nicht aus der Fassung. Ich erkannte mich selbst nicht wieder, genauso wenig wie meine Mutter, als sie nach etwa einer Stunde aus dem EastGate kam.
So trennten sich dann die Wege von mir und Julia und meiner Oma.Auf der Rückfahrt quetschte mich meine Mutter noch ein wenig aus, warum ich denn sowas tat, und was eigentlich mit Patricia los ist. Ich sagte nur, Patricia ist irgendwie... zickig.

Gefühlschaos
Irgendwie trafen wir uns wieder. Ich machte den gleichen Scheiss wei bei Patricia: Ich schrieb ihr nach dem ersten Treffen sofort, dass ich mich in sie verliebt hätte, sie angeblich auch.
Da stieg ich nun aus, aus der Straßenbahn, die in der Nähe des Tollhauses hielt. Sie stand schon da. Wir begrüssten uns mit einer Umarmung und gingen Händchen in Händhcen irgendwo hin, wo hin sie mich auch immer führte.
Zuerst wollte sie eine CD bei einer Freundin abgebe, die ganz in der Nähe wohnen sollte. Auf dem Weg zu ihr gingen wir durch ein kleines Grüngelände mit einer großen Wiese.
Da es nun Hochsommer war, blühte der Flieder, der dort stand und die Trauerweide hing traurig herab über einer Bank auf der Wiese. Wir setzten uns dort hin, und genossen einfach nur den Moment. Ich dachte nicht an sie, sie dachte warhscheinlich auch nicht an mich, warum auch, schließlich befanden wir uns ja auch direkt nebenander. Dann erzählte sie aus ihrer Kindheit, wie sie immer bei jedem Wetter an diese Stelle kam, weil es hier so schön ruhig war.
Zugegebn, diese Stelle schien wirklich perfekt, vorallem für ein Päärchen, aber nicht für uns.
Im Ganzen war die Situation exakt die gleiche wie schon die paar mit Paddü. Nichts geschah.
Nach einiger Zeit dann ging wir dann weiter, um noch die CD abzugeben.
So verbrachten wir die Zeit damit, ihrer Freundin die CD zu geben, und dann noch ein wenig in der Gegend umherzulaufen. Nach 2 oder 3 Stunden, die Zeit war mir eigentlich egal, saßen wir wieder auf einer Bank vor dem EInkaufszentrum, was gleich in der Nähe war. Erst geschah nichts, die Situation wurde immer träger, aber dann passierte doch noch etwas: 3 von Julias Freundinnen kamen vorbei.
Ich grüsste sie alle nett und höflich, wie es sich für ein Gentleman gehört. Zwei der Mädchen gingen dann ins EInkaufszentrum, irgendwas besorgen, die Dritte blieb mit uns bei der Bank.
Erst haben sich Julia und ihre Freundin über die beiden andern Mädchen ausgelassen, Zickenterror, dachte ich mir. Dann rückte die Freundin Julia noch näher und stellte ihr leise eine Frage, damit ich es nicht verstehe. Entgegen ihrer Vermutung verstand ich es aber: Ist er das? Sie schaute mich möglichst unauffällig an. Julia sagte nix, sie began nur zu grinsen, leicht rot zu werden und nickte zustimmend. Dann nahm ihre Freundin wieder normalen Abstand ein. Nach kurzen weiteren intensiven Frauengesprächen und nachdem die anderen beiden Tussis zurückgekommen waren, gingen die drei auch wieder davon.
Dieses Erscheinen hatte die ganze SItuation geändert: Julia krabbelte meine Hand, ich krabbelte vollkommen selbstverständlich ihre. So ging es dann noch eine halbe oder eine Stunde, bis ich ihr dann sagte, dass ich mich auf den Weg machen wollte.
Der Weg von der Bank zur Straßenbahn war nichtmal 100 Meter lang, so kam sie also noch mit.
An der Straßenbahnhaltestation dann standen wir, küssten uns 5-6 mal, ich verstand das alles nicht mehr.
Aber ich musste garnicht viel verstehen, denn da kam ja auch schon die Straßenbahn und ich fuhr davon.
Ich wollte sie wieder sehen, irgnedwie war es aufregend, spannend. Allerdings war der Tag der Verwirrung auch gleichzeitig der letzte Tag, an dem wir uns sehen sollten. Immer wenn wir ein Date ausmachten, war sie entweder spontan krank oder konnte nicht. Nach 3 geplatzten Terminen ließ ich es dann sein, und das war auch das Ende.
Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn wir uns nicht gleich nach einem Treffen verleibt hätten, denn eins hab ich nun gelernt: Liebe entsteht nicht nach einmaligen Treffen.

Irrenhaus
Golgari 4 the Win! FNM war diesmal scheisse, ich habe mit einem random Golgari Deck gespielt, ohne Sinn und schlechter Strategie. Aber sowar das eben bei Magic, dem Suchtspiel.
Nach dem Trunier bin ich mit Alex, oder wie er auch mit seinem Internetname genannt wird kslate, zum Chinamann gegangen, um noch was zu essen zu holen. Das hatte sich nun shcon als Tradition so eingependelt bei uns. Er nahm eine Chinapfanne, ich hatte diesmal kein Hunger und nahm nichts. Während wir dann zur S-Bahn gingen schlang sich Alex seine Chinapfanne runter. Da wir aber beide nur bis zur Hälfte den gleichen S-Bahn Weg haben, stiegen wir immer in die Bahn ein, die zuerst kam. Diesmal war es seine, und damit war die Entscheidung schnell gefallen.
In der S-Bahn redeten wir über meine SkillZ, und über mein schlechtes Golgari Deck, Alex konnte sich mal wieder das Grinsen nicht verkneifen, aber ich nahm es gelassen, irgnedwie war ich mittlerweile gut mit Alex befreundet.
Friedrichsfelde Ost dann trennten sich unsere Wege und ich stieg aus um auf meine Bahn zu warten.
Es war kalt und dunkel, was sonst, denn es war ja Januar. Ich schaltete mein Handy an und hörte mit hilfe des eingebauten MP3-Players, Technik sei dank, Musik. Nach 7 Minuten dann kam auch endlich meine Bahn und ich stieg in einen mittleren Wagon ein. Der war fast menschenleer, im Wagon saß nur eine ältere Dame, um nicht zu sagen Oma, irgend ein angetrunkener Jugendlicher, wie man ihn Freitagsabend überall in Berlin findet, und schräg gegenüber von mri auf einem anderne Vierersitz ein Mädchen.
Es war genau wie immer, ich furh halt nach hause, nix passierte, alles war normal. Biesdorf, Wuhletal... die beiden Stationen verstrichen. Was mich die ganze Zeit nur störte war diese grausame Weib schräg gegenüber: Sie grinste mich ständig so dumm an, fand ich, hat ich was in den Haaren oder im Gesicht? Ich versuchte nicht zu ihr zu gucken, und immer wenn ich ihre Blicke spürte guckte ich ganz "zufällig" zurück. Nach Wuhletal ging's dann einigermaßen, sie guckte aus dem Fenster und grinste immernoch vor sich hin. Ich dachte, vielleicht nicht ganz dicht oder so.
Gerade lief No Hay Igual von Nelly Furtado, da stand das Mädchen auf, und noch eh ich genauer sehen konnte, was abging, saß sie auf meinem Vierersitz und ich sah, wie sich ihr Mund bewegte, als ob sie sprehcen wollte, aber ich hörte nur spanisches Randomgelabber von Nelly Furtado.
Instinktiv stöpselte ich mir die Kopfhörer raus und fragte sie: Bitte?
Sie fragte wo ich herkomme und hinwollte. Ian sagt immer, man muss wissen wohin man will und woher man kommt, aber muss diese Mädchen das auch wissen? Obwohl ich die Situation als kategorisch "Seltsam" einstufte, sagte ich ihr, dass ich aus dem Laden komme, was den meisten nicht Magic Spielern wohl rein garnichts sagt, und dass ich jetzt nach Hause fuhr. Sie sagte nur Aha. Nach 5 Sekunden fragte ich sie, weil sie ja scheinbar eine Konversation aufbauen wollte, wohin sie denn wolle und woher sie komme. Sie kam gerade vom Schwimmen, sie machte gerade ihren Rettungsschwimmer, und wolle jetzt nach Hause war ihre Antwort.
Dann ging das Verhör weiter: Wie ich denn heiße war die nächste Frage. Jonas sagte ich. Schöner Name entgegnete sie, ich fragte sie, das gleiche, und sie gab eine Antwort von sich, die ich nciht verstand: Diana oder Liana oder Liane. Eigentlich war es mir in dem Augenblick auch relativ egal, ich wollte ja nichts von ihr. Nach einer weiteren kurzen Pause fragte sie wohl die Frage, worauf sie schon die ganze Zeit hinaus wollte: Gibst du mir deine Handynummer?
Was ich antworten sollte, wusste ich nicht, aber es gab nur zwei Möglichkeiten: Ja oder Nein. Mein Unterbewusstsein entschied sich dafür, dem komischen Mädchen die Nummer zu geben. Danach zückte sie ihr Handy und gab es mir und fragte, ob ich ihr die Nummer reinschreiben könne, sie kann sowas nicht. Dann bat sie mich um das gleiche zu tun und ich schrieb ihre Rufnummer in mein Handy.
Mahlsdorf. Eigentlich wollte ich ja schon Kaulsdorf raus, aber das war nun egal. Mahlsdorf ging auch, ich musste nur im Kalten warten.
Zum Schluss gab sie mir die Hand, als sich unsere Wege trennten, förmlich und nciht aufdringlich oder so und sagte noch: Man schreibt sich.
Da ging ich nun zum Bus, wissend, dass ich jetzt 15 Minuten in der Kälte stehen werde. Doch ein unglaublicher Zufall hat mir beschert, dass meine Eltern in diesem Augenblick vorbeifuhren und mich mit nach Hause nahmen.
Abends dann schrieb ich ihr eine SMS, ob sie gut angekommen wäre.

Käse
Nächste Woche Sonntag traffen wir uns auch schon. Sie holte mich vom Bahnhof Hoppegarten ab, ich war wie immer aufgeregt, hatte garnicht mehr richtig ein Bild von ihr, seit der kurzen Begegnung. Da war sie dann auch wenig später, nachdem ich im Bahnhof eingetrudelt war. Sie sah ganz anders aus, als ich dachte.
Auf dem Weg zu ihr erzählte sie mir von dem Freitag, dass sie noch Elektrotechnik betreibt, und letzten schon Kabel verlegen durfte. Ich erzählte ihr indirekt etwas von Magic, das es so änhlich sei wie Skat, weil ich keine Ahnung hatte, wie man sowas erklären soll.
Bei ihr dann war auch schon ihre Mutter da, die mich empfing. Sie war auch ganz anders als ich sie mir vorstellte.
Wir spielten Karten, ganz normale Karten, und ihre Mama erzählte mir noch etrwas davon, dass Diana, wie sie nun richtig hieß, einen Schnorchelkurs belegen wollte. Die beiden lachten sich darüber halb kaputt, ich fand es nicht so lustig: Vielliecht nicht notwendig, aber kann man machen dachte ich mir. So verstrich die Zeit eín wenig, ich erzählte nicht viel, sie dafür umso mehr. Immer wieder sagte sie, sie würde es mir heimzahlen, wenn ich sie gerade wieder bei MaoMaos besiegt hatte, schon zum hundertsten Male oder so, immer wieder. Oder zumindestesn kam es mir so vor, dass sie sich ständig wiederholte. Gegen frühen Abend dann musste ihre Mutter nochmal weg, Dianas Opa lag im Krankenhaus mir Krebs.
Wir kochten beide Bockwürste, ich spritze sie zum Spass mit dem leicht erwärmeten Kochwasser und mithilfe meiner Finger mit dem Zeugs voll, sie sagte ich soll nicht so kindisch sein. Die Würstchen schmeckten aber trotzdem.
Dazu gabs halt Stulle Brot. Nach dem vorzüglichen Essen musste ich los, sie brachte mich noch zum Bahnhof, als auch schon meine Bahn kam. Zum Abschied gab es, wie auch schon bei der Begrüßung eine Umarmung.
Ich fuhr nachhause und dachte an den Käse, den ich bei ihr gegessen habe, und das sie ja ganz nett ist.
9.7.10 07:47


Geschichten II

Lane Navachi
Wir haben uns jetzt ein paar mal getroffen, kannten uns schon besser. Heute war ein Samstag, ein schöner zudem auch noch. Diana hatte Geburtstag und jetzt wollte ich sie ins Kino einladen, als mein nachträgliches zweites Geschenk (das erste waren nur 3 Bilder von, eines von meiner letzten Klassenfahrt, eines als 4 Jähriger, und eines, das war ganz normal)
Halb 3 klingelte bei mir die Klingel und ich machte ihr auf, wir zockten noch unsere Partie Mario Party zu Ende auf dem Nintendo 64.
Dann ging es ab, zuerst in Richtung Laden, aufwunsch eines einzelnen Herrens namens Patrick. Sie kannte den Kartenladen schon, ich hatte erst vor einer Woche eine Stadtführung mit ihr duch Lichtenberg und Friedrichshain gemacht, einfach nur, weil sie wissen wollte, wer ich bin, warum auch immer.
Im Laden war Patrick dann gerade beschäftigt mit Zocken, und Diana hatte keine Lust lange zu bleiben, also gingen wir schon wieder, bevor Patrick überhaupt wen sehen konnte.
Danach ging es zum Stammchinaimbiss, wo wir uns beide eine freundliche Chinapfanne kauften. Diana bedankte sich 3 mal beim Koch und wunderte sich über die günstigen Preise in Berlin, im Umland ist halt alles teurer.
In der Bahn haben wir unsere Pfanne schnell gegessen, dann weiter auf dem Alexander Platz, es war schon dunkel und düster, aber irgendwie auch schön.
Wir fuhren zum Potsdamer Platz mit dem Bus und dann plötzlich noch weiter, weil sie so auf Busfahren stand. Ich fand es auch ganz lustig, zumal ich endlich mal aufgetaut war und auch endlich mal ein wenig mehr redete. Dann gings wieder zurück zum Potsdamer Platz und wir kaufen uns schon die Tickets fürs 3D-Kino. Wir hatten immernoch unendlich viel Zeit bis 21.30, dem Zeitpunkt, an dem das Kino anfing. Erst spazierten wir ein wenig am Potsdamer Platz rum, und dann setzen wir uns schon oben in den Vorraum vom Sony Center 3D Kino. Als wir dort so saßen, fand ich sie ja irgendwie ganz niedlich, so hatte ich sie vorher noch nicht gesehn. Wir redeten weiter, irgendwann dann ging dann auch das Kino los. Wir schauten Haunted Castle 3D. Ich hatte den Film schon zweimal zuvor gesehn, fand ihn aber am besten, also wollt ich ihr den nicht vorenthalten.
Nach dem ganz und gar anstrengenden Kinobesuch, sowas geht ja ganz schön auf die Augen, tauschten wir uns über den Soundtrack von Haunted Castle aus. Eine Ballarde war so schön, die sie gerne haben würde.
WIr fuhren wieder zu mir, bei mir angekommen rief sie ihre Mutter an, dass sie sie abholte. Wenig später kam sie dann auch und ich verabschiedetet mich draussen von Diana. Sie umarmete mich wieder, diesmal jedoch nutze ich den Augenblick und küsste sie freundschaftlchi auf die Wange, womit sie scheinbar keineswegs rechnete. Sie gab mir nur ein überraschtes, aber erfreutes: Danke... zurück und stieg strahlend ins Auto ihrer Mutter ein.
Ich googlete oben nach der Ballade und stieß auf die Gruppe Lunascape und das Lied Lane Navachi, was hier irgendein ein komischer Ort im Lied war. Ich glaube, ich war an diesem Tag auch auf Lane Navachi gewesen.

Schreckensmoment
Ich war wieder bei ihr. Wir hörten gerade Reminiscence von Lunascape, wo auch das Lied drauf war. Ich hatte die CD davor bei ebay ersteigert. Im Zimmer hing ein Bild von ihr mit ihrem Ex-Freund über ihrem Schreibtisch, wie sie sagte, und sie hätte keine Lust darüber zu reden und noch schnell anfügte, sie hatte noch keinen Sex. Heute war nicht viel los. Ich hatte gerade eben in der Küche bei ihr ein Fenster geschrottet, was mir mehr als peinlich war. Bei ihr oben guckten wir ein bissl Fernsehen von ihrem Bett aus. Es war ein 1-Person Bett, wir algen halt beide drinne. Ich wusste nicht warum, aber ich versuchte mich irgendwie an sie zu schmeicheln, aber sie reagierte rein garnicht. Irgendwann dann gabs wieder Abendbrot, Bockwurst mit Stulle. Dann brachte sie mich zum Bahnhof, wir verabschiedetetn uns mit einem Küsschen auf die Wange. Ich dachte noch mal über die Situaiton von vorhin nach. War ich etwa verliebt? Ich konnte nicht verliebt sein, denn ich wusste ja jetzt, man kann nicht so schnell verliebt sein, dass muss sich entwickeln, und so ignorierte ich den Vorfall.
Diana war num beim Praktikum bei der Marine für drei Tage.
Ich schrieb ihr einmal wie es ihr ging, als sie nach einer Woche noch nicht antwortete, schrieb ich ihr wieder. Irgendwann kam dann eine Rückmeldung: Sie sprach davon, sie hatte ne Menge Leute kennen gelernt und die interessieren sich sehr dafür, was sie für eine ist, was ich sie nie habe spüren lassen.
Ich schrieb ihr sofort, was nun aus uns werden sollte, aber sie antwortete nicht. Ich rief an. Und sie gab mir noch eine Chance hat sie gesagt. Sie würde jetzt erstma mit ihrer Mutter in den Urlaub fahren, und ich hätte genug Zeit zum Nachdenken.
Ich brachte ihr am Tag danach noch ein Brief zu, in dem ich schrieb, ich werde mein bestes geben.
Sie antwortete nachmittags, dass sie sich sehr darüber freute und jetzt ersmal für eine Woche das Handy abschaltet, weil sie ja im Urlaub im Ausland ist.
Ihre SMS hatte mich schon irgendwie schockiert, obwohl ich sie ja garnicht liebte. Aber trotzdem muss ich mir eingstehen, dass sie recht hatte, mit dem was sie schrieb und der Interesse an ihr.

Danksagung
Sie kam zurück und wir traffen uns auch gleich den nächsten Tag. Aber nichts war mehr, wie es vorher war: Sie erzählte mir von ihrem Urlaub, ich veruschte krampfhaft zu jedem bisschen ein Kommentar abzugeben. Dann ging es ab wie ein Verhör: Ich wurde gefragt was die Fahrschule so macht und wie ich mich anstellte. Irgendwie kam ich mir blöd vor, ich hasste es im Mittelpunkt zu stehen. Der ganze Tag war so angespannt, abends dann fragte sie mich, ob ich Lust hätte, nächsten Tag mit ihr und ihrer Mutti nach Polen zu fahren, einfach nur so. Ich wäre gerne mit gefahren, aber leider hatte ich da Fahrschule. So ging ich als nach hause, diesen Tag verabschiedeten wir uns nur mit einer Umarmung. Ich denke, wir beide wussten, dass alles anders war seit dem Vorfall. Ich konnte einfach nicht so sein, wie sie wollte. Ich war kein Mensch, der zu jedem bisschen was sagen konnte, jeden Tag 4 SMSen schreiben kann, ständig nachfragt und so. Aufjedenfall konnte ich es nicht bei ihr sein. Ich fragte, wann wir uns wiedersehen wollen, vielleicht Sonntag, doch sie antwortete wieder nicht. Zwei Wochen später schreib ich ihr, ob sie Lust hätte zu dem Birkenstein Fest mitzukommen, aber sie sagte, das wäre nix für sie, da sei nix los. Den darauf folgenden Samstag war wieder Magic angesagt, Future Sight 2HG Prerelease mit Ian als Teampartner. Mein Motto des Tages war: Ich verbaue alles und alles verbaut mein Leben. In der U-Bahn stieg Ian dann aus, ich packte mein Handy aus, könnte ja sein dass meine Mutter mal angerufen hat, war aj schon lange weg, stattdessen eine neue SMS von Diana, wohlmöglich ihre Letzte. Die Worte waren Schläge, die mich nicht erreichten, ich konnte nichts damit anfangen:

Ich hatte bis zuletzt gehofft du würdest mir all das zeug erzählen, für das sich sonst keiner interessiert.vielleicht auch dinge, die besser keiner wissen sollte.ja-zugegeben ich hatte sogar gehofft, du würdest mich viel öfter ankuscheln.ich wollte im laufe der zeit immer mehr deine freundin werden/habe ich wahrscheinlich supergut rübergebracht.wie soll ich das werde,wenn dein handy nicht an ist oder du dich irgendwie anders zurückgezogen hast?die chance deine freundin zu werden,sehe ich nicht mehr.deswegen kann und will ich nicht ab und zu mal was unternehmen.aber:ich muss u.möchte mich bei dir für diese tolle zeit bedanken.es war megacool,mit dir um die häuser zu ziehen und hat immer!spass gemacht.diana

Die SMS öffnete ein riesiges Loch, und mir wurde alles klar: Ich vermutete schon die ganze Zeit, dass sie etwas von mir wollte, hier war die Bestätigung. Alleine das sie mich in der Bahn angesprochen hat, war das Zeichen. Warum war sie so überglücklich nach dem Kuss auf die Wange? Weil sie verliebt war. Warum musste sie es unbedingt sagen, dass sie noch kein Sex hatte? Weil sie zeigen wollte, sie war noch unverbraucht, so hart es auch klingt. Aber liebte sie mich oder den Jungen, den sie in der S-Bahn gesehen hat? Liebte sie nur mein Äußeres? Und die schlimmste aller Fragen: War ich in sie verliebt? Oder war ich vielleicht verliebt in eine Beziehung, wie es einen Tag zuvor auf Nine-Eleven auf energy zur Sprache kam, als ein Mädchen da anrief? Ich schrieb ich zurück, dass ich es schon die ganze Zeit ahnte, aber trotzdem nie wirklich wusste. Und ich schrieb ihr, ich kann es nicht ändern: Ich bin kein Mensch der gerne SMSes schreibt. Ich bin vorsichtig in solchen Sachen nach den ganzen Letzten Kram mit Paddü und so. Doch Freunde können wir bleiben. Ich wollte sie nicht verletzen. Sie antwortete nicht mehr. Hatte ich verloren was ich liebte oder nicht?

Ausweichmanöver
Heute ist der 07.07.07. Was für eine witzige Kombination, aber das tut hier auch nicht zur Sache. Heute stand auf dem Plan: Aufstehen, hoffen das der leichte Schwindel verschwindet, den ich noch von gestern abend hatte, wegen 1 Cuba-Libre, 1 Orange-Wodka und Baileys. Eine Klassenkameradin kam nämlich aus England zurück, und sie gab eine Feier. Ahja, und dann natürlich noch das Überleben des Treffens mit Lisa. Lisa aka Chez aka Megaherz36 aka denk-dir-was-aus war mir nur bekannt, weil ich mit ihr nun schon seit 2 Wochen oder so über Jappy und später dann MSN geschrieben habe. Jaja, eigentlich wollte ich ja nicht mehr zu solchen Chats, aber bei Jappy kam das einfach so. Sie muss wohl mein Profil entdeckt haben, ich ein GB zurückgemacht, sie hat wieder zurückgemacht, was ja vollkommen neu war! Also machte ich ihr gleich mal ein "Freundschaftsangebot", so jemand der so nett ist, den kann man schonmal adden.
Naja, dann schrieben wir halt noch so ein wenig und ich kam darauf, ob wir uns eben nicht am 07.07.07 treffen könnten, weil da mein Vater einen Kollegen einlud. Da ich immer garkein Bock hab mich da miteinzubringen, machte ich also ein Treff mit ihr aus. 14 Uhr Alexanderplatz, Saturn.
Ich fuhr dann eben zu gegebener Zeit los, kam dann auch überpünktlich an. Dort began es dann zu regenen, aber das machte mir relativ wenig, weil ich unter einer Unterdachung stand. Dann kam noch so eine Frau, die mich fragte, ob ich Englisch spräche. Ich sagte ja, sie hielt mir so ein Zettel vor, in dem umgefähr stand bla, ich komm aus Bosnien, mein Mann ist krank, wir brauchen Medikamente und Geld und so. Ziemlihc eindeutig, ich schüttelte mit dem Kopf, sie erzählte irgendwas auf einer Sprache die ich nicht kenne und ging. Dann waren es nun schon 10 Minuten nach 2 und von Lisa keine Spur, ich dachte ja schon wieder an damals, wo schonmal jemand nicht kam. Aber dann aufeinmal stand da ein Mädchen, dass irgendwie anders und besser aussah als auf dem Bild, aber von der man trotzdem wusste, dass sie es war. Ich sagte erstmal so Hallo, was man halt so tut. Sie lächelte nur. Ich schlug halt vor, gehen wir doch erstmal zum Kino, wie es auch der Plan war und es regnete wie aus Eimern. Im Kino dann kaufte ich uns beiden schnell zwei Karten für Shrek 3, wir hatten aber noch eine drei viertel Stunde Zeit. Da aber eben draußen so ein Unschön-Wetter war, sind wir eben schon in den Kinosaal gegangen und haben uns dahingepflanzt. Erst dachte ich so, scheiße, die Zeit vergeht ja jetzt ma garnicht und was soll ich nur sagen (das war schon auf dem Weg zum Kino so, da versuchte ich auch ständig was zu sagen, damit keine Ruhe eintritt). Aber irgendwie gings dann im Kino, wir erzählten und dann trotzdem einiges und die Zeit verging ziemlich schnell. Dann began der Film, der wirklich ganz witztig war (der Merlin war fand ich am besten^^). Naja, nachdem Film dann sind wir noch eben zum McDonalds gegagen, weil ich Hunger hatte, und hab mir ein Cheeseburger gegönt. Ich wollte ihr auch noch einen ausgeben, aber sie wollte nicht. Wir saßen dann da oben eben im Donalds und quatschten noch ein wenig, dann war es auch schon 17.45 Uhr und wir verabschiedeten und. Sie musste Richtung Wittenau oder Hermannplatz, weiß ich jetzt auch nicht so genau. Ich fuhr ganz traditionell Richtung Hönow.
Zu Hause angekommen war schon Roberts neue Flamme da, Jane. Meine Eltern, er, seine Freundin und ich assen dann gebratenes Fleisch und so, weil wir eigentlich vorhatten zu grillen.
Später dann kam noch der Kollege mit einem Kleinkind, um das ich mich mal wieder kümmern durfte.
Naja, eigentlich kann man sagen, hat die Aktion zwar nicht den Zweck des Ausweichesn des Kollegen geführt, aber immerhin hab ich Lisa kennengelenrt, die wirklich herz allerliebst und nett und föhlich und lustig und hübsch ist.

Picknick
So, seit dem letzen Blog sind zwei Tage vergangen. Es ist Montag, und wir haben die ehrenvolle Aufgabe, im Kunstraum aufzuräumen. Ich und Ian und noch ein paar andere sind schon um 8 erschienen, obwohl wir erst hätten 9 kommen sollen, wie toll, aber uns wurde wieder mal nicht Bescheid gesagt. Also durften wir als Dank die Stunde länger schufften. Als dann die anderen kamen, und wir gerade Pause machten, hatten die sich noch aufgeregt, wir würden nur rumsitzen (hallo???). Naja, am Schluss haben Ian und ich FArbtöpfe auf ihre Gebrauchbarkeit überprüft, manche sahen zwar echt nicht mehr gut aus, aber Frau Schulz meinte, die kann man noch verwenden. Wir waren dann auch die letzen, die den Raum verlassen hatten. Danach waren wir in der Aula, wo ein Theater-Team Improvisations Theater darstellte, ziemlich lustig, vorallem das improvisierte Techno-Gemüse-Stück. Naja, dann konnten wir noch überlegen, ob wir bleiben, um Frau von berg, der Schulleiterin, Tschüss zu sagen, weil sie nach Mosaku geht, oder aber nach Hause gehen. Wie ich finde, hat Frau von Berg nie wirklich was getan, also ging ich schon (wie der Rest der Klasse bis aus eine^^)
Zuhause machte ich erstmal ne Pizza und guckte was bei jappy und co so abgeht. Da hat mich Lisa angeschriebn, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr zu einem Picknick zu gehen von ihrer Klasse. Eigentlich wollte ich erst nicht, vorallem weil ich mich ständig verstellen sollte, aber dann hab ich mir gsagt, das kann doch auch schön sein, und hab in den letzten fünf Minuten zugesagt.
Ich fuhr zuerst zum U-Bhf Moritzplatz, wo sie dann auch mit ein wenig Verspätung kam um mich abzuholen. Dann sind wir weiter zur Warschauer Straße um dort ihre Freundin Janja zu treffen, die dann auch ziemlich schnell erschien. MIt ihr im Schlepptau sind wir dann zum Treptower Park, wo auch schon 3 von ihren Klassenkameraden waren. Eine MItschülerin, Cleo hieß sie glaub ich, erinnerte mich an eine ehemalige Schülerin aus meiner Klasse (wollt ich nur mal so gesagt haben^^) Am Anfang fühlte ich mich irgenwie blöd zwischen all den Unbekannten, aber das ging dann mit der Zeit. Es gab sogar Sushi, eigentlich schmeckte mir Sushi voll gut, aber seitdem ich einmal davon so erbärmlich rumgekotzt hab, hatte ich kein Hunger mehr darauf. Lisa probierte eine halbe Suhis Rolle und gab mir den Rest, weil es ihr überhaupt nicht schmeckte. Dann rief Lisas Vater, der auch beim Picknick war, Lisa und fragte sie, wer ich denn überhaupt sei. Sie sagte ich sei aus ihrer Klasse (eine 7te Klasse!!!), weil die Wahrheit unter keinen Umständen rauskommen durfte.
Zum Ende hin redete mich Janja mit ihren Halbbruder an, was einige von den Leuten für voll nahmen, nur dachte aber jeder was anderes: ich sei ein Bekannter von Janja, ich sei Janjas Halbbruder, ich käme aus Lisas Klasse. Der Vater war also schon ziemlich verwirrt, aber Lisa erklärte ihm, ich sei ein Bekannter und sie hatte sich nur verredet. Er glaubte es dann auch. Also gingen wir dahin.
Zuhause dann schrieb mir Lisa gleich, Janja sei noch nicht zuhause, obwohl sie schon seit 2 Stunden hätte zu Hause sein müssen. Ich versuchte ihr klarzumachen, dass schon nichts Schlimmes passiert sei, aber ich wusst ja sleber sonst kein anderen Grund. Naja, eine halbe Stunde später dann schrieb sie mir, Janja sei jetzt zuhause und sie hatte im Park nur ihren Schlüssel verloren und sei deshalb zurückgegangen. Insgesamt fand ich den Tag sehr schön, und ich hab es nicht bereut, dahin zu gehen.

Dejavu
Um halb 10 morgens klingelte mich das Handy wach mit Sick and Tired, wobei ich erst garnicht wahrgenommen hatte, dass es das Handy war.
Naja, ich machte mir halt erstmal 2 Toasts zum Fratzen und dann guckte ich noch kurz bei jappy rein und so. Gegen 11 Uhr dann war ich sowei fertig mit schick machen und so, da klingelte es an der Tür. Es war nur das Nachbarskind, ob es sich ein GameboySpiel ausborgen könne. Ich gab ihm halt ein GB Spiel, da ich sie ja eh nicht mehr spielte.Um halb 12 dann ging ich raus und schickte ihn wieder zu sich rüber, fuhr dann zur Magdalenenstraße. Dort war dann halt wieder mein Fahrlehrer und ich fuhr eine Stunde irgendwo Richtung Weißensee entlang. Naja, danach gings dann auch gleich wieder weiter zum S-Bhf Lichtenberg und von da aus zur Warschauer Straße. Unteredessen hatte ich schon tierischen Hunger, hab dann erstmal schön mein Apfel ausgepackt und aufgegessen. Warschauer Straße dann traf ich mich mit Pantelis im Laden, wo er mir zwei Magic Karten für 5 Euro abkaufte. Ich blieb also noch eine Weile da, weil ich keine Lsut hatte erst wieder nach hause zu fahren, was zeitlich auch nix gebrahct hätte, musste 16 Uhr ja Alex sein. Dann also bin ich 15.45 losgegangen vom Laden und war auch mit 2 Minuten Verspätung am Kino Alexanderplatz. Von Janja und Lisa war noch nix zu sehen, bin ich also ersmtal rein gegangen, da war auch keiner. Aber dann ahb ich draußen Janja gesehn, bin also wieder rausgegangen. Wir haben kurz überlegt wann Lisa wohl kommen würde, sie kam ja dann auch kurz später und wir haben ersmtal die Tcikets für Harry Potter 5 geholt, weil es nur noch wenige Plätze gab. Nun hat ich ja schon wieder Hunger, also mussten wir wohl zwangshaft zum McDonalds im Berlin Caree oder wie das da heißt. Oben dann kaufte ich mir ganz klassisch den Cheesebuger, der auch nicht lange außerhalb meines Magens war. Während wir drei da oben rumsaßen bei McDonalds machte Lisa zwei so komische Psycho Test in der Yam und Bravo, die Janja mitgebracht hatte, und es kam raus, dass sie irgnedwie bei Sachen Liebe und Sex in der MItte stand und überhaupt nicht an Magie glaubt.
Danach gings auch gleich weiter zum Kino, weil der Film gleich anfing. Erstma waren wieder fett 20 Minuten Werbung, bevor der Film dann began. Naja, der wirkte irgendwie verkürzt und trotzdem langatmig, also ich bevorzuge die Bücher. Ahja, ne Pause gabs auch, wo die beiden Ladys aufs Klo gegangen sind und ich mir die Brave (oder wars die Yam?) angeguckt hab, naja, eigentlich nur den Artiekl über Nelly Furtado.
Nachdem Kino dann sind wir noch in das kleine ShoppingCenter gegagen, wo wir neue Bilder für Jappy gemacht haben. Danach bin ich dann mit Janja noch U-Bahn gefahren richtung Hönow, Lisa ist halt gleich Richtung Wittenau oder Hermanplatz oder so gefahren. In der S-Bahn haben wir noch über irgendwas geredet, was aber wohl nicht wichtig war, weil ichs nicht mehr weiß. Samariter Straße stieg dann Janja aus und ich fuhr nach hause. Zu hause gabs Nudeln, hab halt noch bei Jappy reingeguckt und das jetzt geschriebn.

Königswusterhausen
Sooo, heute (13.7) stand eine Sonderfahrt auf dem Plan, also bei der Fahrschule, nämlich die Überlandfahrt.
Zu erstmal hat mich wieder Sick and Tired aus dem Schlaf gegen 8 Uhr geholt, dann hab ich mir Nudeln vom Vortag um 9 reingezogen, was ziemlich eklig war, so früh am morgen. Noch schnell bei jappy reingeschaut, und dann ging ich los zur Arbeitsstelle meiner Mutter. Die hat mir dort dann das nicht-wenige Geld für die Fahrt gegebn und eine Streuselschnecke, damit ich nicht verhungere. Von dort dann gings auch schon zur Fahrschule. Herr Marthin, der Fahrlehrer kam dann auch gleich später, und die Fahrt began: Meißtens meckerte er rum, weil ich immer dicht am rand der Spur fuhr, aber ich fand das eigentlich nie sooo schlimm. Nach 3 Stunden Fahrt durch Königswusterhausen haben wir bei McDonalds gehalten, ich hatte aber kein Hunger. 10 Minuten später gings dann wieder weiter. Wieder in Berlin war eine ziemlich lange 30 Strecke und auch noch einspurig, als dann wieder mehrere Spuren kamen, hielt neben uns son Mann in seinem Auto an und meckerte rum, ob wir denn bis zum Alex mit 30 km/h weiterfahren wollten, naja, der hatte nicht gesehn, dass da das 30 Schild war. Nachdem Marthin ihm das erklärt hat, war er ganz ruhig und ist trotzdem mit über 30 abgefahren -.-
Später dann waren wir wieder bei der Fahrschule und ich war fertig. Ich überlegte erst ob ich in Laden gehen sollte, als ich zuhause war, aber ich war dann irgnendwie zu erschöpft. Naja, so hab ich dann nix mehr großartig gemacht.

Patricks Geburtstag
Am 14.07 dann war Magic Game Day, naja, eigentlich war das auch nicht viel anders. Es erschien halt lediglich die neue 10th Edition. Ich spielte das Release mit, nur für die Promo. Ian und seine Mutter haben auch teilgenommen. Das Ergebnis war, dass ich 4-2 gegangen war, genau wie Ian, und so 3 Booster bekommen hatte, was in der Tat ziemlich praktisch war, denn ich hatte noch kein Geschenk für Patrick. Ich hatte überlegt, ob ich ihm noch eine Einzelkarte schenken sollte, aber das hab ich dann gelassen.
Nach dem Turnier bin ich nach Hause gegangen. Um 20 Uhr dann war ich zurück und versuchte Julia anzurufen, aber die war nicht zu erreichen, obwohl das Handy klingelte. Ich hatte erstmal wieder fast die Krise bekommen, denn sie wollte ja schließlich mitkommen zu Patricks Geburtstagsparty. Beim 6. Versuch dann erreichte ich sie und wir traffen uns dann so gegen 21 Uhr am S-Bhf Kaulsdorf. Der Bus kam dann auch schon bald. Unterdessen hat sie mir noch Patricks Geschenk verpackt, weil ich das nicht auf die Reihe bekommen hatte. Im Bus erzählte sie mir auch noch, dass sie morgen mit Anne, einer Freundin von ihr, ins Freibad gehen wolle, und ob wir (Lisa und ich) nicht Lust hätten mitzukommen. Da es ja sehr warm werden sollte, fand ich die Idee garnicht mal so schlecht.
So, als wir dann ab der Station wo die party sein sollte ausstiegen mussten wir ersmtal 10-15 Minuten erstmal die Location suchen. Irgendwann hörten wir Stimmen, und wir folgten ihnen, die uns auch zu Patrick führte.
Dort angekommen wurden wir erstmal mit chilli-Gummibären begrüßt, Julia hatte ihren sofort ausgespuckt, ich fand die jetzt nicht so scharf. Wir haben uns also draußen hingesetzt, aber mit der Zeit verschwanden immer mehr Leute und am Schluss saßen nur noch Julia und ich da, die anderen 20 Leute oder so waren im Blockhaus. Ich rufte ersmal Lisa an wegen dem Freibad, und sie stimmte auch zu : ). Dann sind wir eben reingegangen, und als wir da dann wieder saßen, haben wir wohl wieder die ganzen Leute verschreckt. Naja, da haben wir dann auch beschlossen, nicht dort zu übernachten, sondern lieber den letzten Bus nach hause zu nehmen. Julia wurde ständig von sonem Typen angemacht, aber naja, mir wars ja eigentlich egal. um 0 Uhr dann feierten wir alle Patrick, weil er ja nun 18 Jahre alt war. Die Polizei kam auch noch vorbei, aber nicht um ihn zu gratulieren, sondern bittete darum, dass wir doch die Musik leiser stellten.
Julia und ich sind dann also um 0.20 aufgebrochen. Den Bus haben wir auch noch bekommen, unterwegs versuchte sie so einen Willi oder so zu erreichen, zu dem sie egtl gehen wollte pennen, aber ohne Erfolg.
Ab und zu schlief Julia dann ein und schnarrchte auf dem S-Bhf Friedrichsfelde Ost, bis unserer Bahn kam, ich ging dann S-Bhf Mahlsdorf, Julia wollte lieber nach hause, weil erst hatte sie überlegt, ob sie zu mir kommen solle, weil der Weg kürzer ist, und sie müde war.
Ich bin dann also durch das einsame Kaulsdorf um 1.30 Uhr gelaufen, was irgendwie schon leicht gruselig war. Um 2 war ich dann zuhause, meine Eltern haben gleich mitbekommen, dass da jemand war, aber sie machten jetzt keinen Terror oder so. Und dann ging ich halt schlafen^^.

Busen
15.07.07
Heute war ich ja mit Lisa wie gesagt zum Freibad verabredet...
Der Tag begann damit, dass ich mich wie jeden Tage aus dem Bett zwinge und dusche, Zähne putze usw.
Um 12.50 Uhr kam mein Bruder Robert mit seiner Freudnin Jane zum Mittagessen. Ich bin dann eben wenig später auch los gegangen
Am S-Bhf hab ich ersmtal 10 euro geholt, dann auf die Straußberg gewartet. Lisa war auch drinne, aber wir haben verpeilt, gleich wieder einzusteigen um nach Neuenhage zu gelangen, und mussten so noma 20 Minuten warten.
Als wir dann da angekommen waren, hatte sie auch gleich gecheckt, wo das Freibad ist (ichw ar ja auch noch nie da)
Im Freibad dann hab ich halt schnell die Tickets geholt, naja viel mehr son Bon, und da waren auch schon Julia und Anne. Wir sind erstmal in den Schatten gegangen und haben eine Runde Tabu gespielt. Ich fande zwar, das Lisa und ich ganz klar das bessere Team waren, aber punktetechnisch gabs am Schluss dann doch den Gleichstand^^. dann sind wir erstmal ins Wasser gehoppst und haben uns dort auch nur an den Beckenrand treiben lassen und chillten xD Dann haben wir wieder was gespielt, eine Runde Mao-Mao, und dann hab ich angefangen Lisa noch ein paar Tricks mit den Karten zu zeigen, wobei einer nicht mehr funzte, den hat ich vergessen^^ Und dann wurde noch son Beziehungskratenspiel gemacht, wo raus kam, dass ich Jenny heirate, mit der ich ja eigentlihc so gut wie nix am Hut habe xD Sie war halt die einzige aus der Klasse mit der ich im Englisch-Kurs saß -.- Ja Lisa heirtatet halt später noch ein Houang oder so.Danach haben wir uns wieder abgekühlt im Wasser und uns dann noch Pommes und ich mir ne Currywurst gegönnt. Wir mussten dann auch langsam und sind zum Bhf, wo wir erstmal ellenlang auf die dämliche Bahn warten mussten. Naja, Kaulsdorf bin ich dann ausgestiegen und Lisa fuhr noch weiter zu sich. Jo, zuhause war immernoch Roberts Freundin da, mit der ich mich dann zwangsweise nterhalten musste, weil meine Mutter das Abendbrot machte und mein Vater und mien Bruder nach Polen für Zigaretten gefahren sind xD
Naja, war dann cnith so schlimm. Was besonderes ist dann nicht mehr passiert, und das wars dann^^

Nix
16.07.07
Heute war einfach nichts los, was aber auch ganz okay so war, denn die Temperaturen waren heut echt nicht mehr erträglich. Ihc verbrachte den Tag damit ein wenig an meiner unrealistischen Geschichte weiterzuschreibn, mal sehn wie lagne ich das wieder durchhalte^^
Abends dann war wieder ein wenig Jappy und so angesagt, naja, das war aber net so toll diesmal.
joooo...

Time Walk
17.7.07
Heute bin ich um halb elf doer so aufegestanden, eigentlich hatte ich nix vor, aber ich musste mal wieder neue Kopfhörer besorgen, weil meine "Alten" (die waren ja eigetnlich erst 2 Monate oder so alt) schon wieder kaputt waren.
Um 11 dann hab ich meine Mutter angerufen, das ich zu ihr auf Arbeit komme und dann gemeinsam mit ihr von meinem Dad angeholt werde, der uns dann wieder nach hause fährt.
Ich hab dann also ersmtal noch ne Pizza Hawaii runterschlungen, weil ich mal wieder dachte, ich schaff es sonst wieder zeitlich nicht.
Um halb 1 dann bin ich losgefahren zum U-Bhf Fraknfurter Allee, da hab ich mir erstmal kurz was zu trinken gekauft. Dummerweise hatte ich nur ein zwei Euro Stück, und das Trinken kostete 1,04 -.-. Also hab ich noch ein Hubba-Bubba genommen, der 0,56 kostete, somit also insgesamt 1,60 € und es war wieder eine glatte Summe.
Danach bin ich noch zur Bank gegangen und hab 10 Euro geholt, mehr Geld wollt ich nicht für Kopfhörer ausgeben, weil die ja sher wahrscheinlich eh blad wieder im Arsch sind.
Allerdings hab ich mich erstmal 5 Minuten hingesetzt, weil ich zuviel aufienmal getrunken hatte und plötzlich so voll war^^ Naja, dann eben oben im Medi Max 10 Minuten lang überlegt, welche Kopfhörer ich nun nehmen sollte. Hab welche von Sennheißer oder so genoammen, ist zwar kein Markenprodukt, aber die günstigen von Sony hat ich ja vorher, und die sind ja kaputt gegangen.
Dann bin ich langsam zur Arbeit meiner Mutter gelaufen. Auf dem Weg dahin bin ich halt am Indianer-Spielplatz vorbeigekommen, und hab mich wieder voll an die Grundschulzeit zurückerinnert gefühlt. Dabei fiel mir auf, dass ich schon ziemlich lange nicht mehr dalang gelaufen war. Irngendwie mochte ich diesens Spaziergang dann.
Um 2 war ich dann bei meiner Mutter, um viertel 3 waren wir verabredet. Naja, ich hörte mit den neuen Kopfhörer gleich mal Musik und dann verging auch schon die Zeit und ich bin mit meinen Eltern nach Hause gefahren. Mutti war noch im Kaufland und hat mir kleine Batterien und Axe deo gfekauft... und das alles nur wegen Bom Chicka Wah Wah.
Dann kamen als wir zuhause warne wenig später meine Tante und meine Oma. Meine Oma kann ich nicht mehr so leiden, aber das hat auch einen Grund.
Naja, ich hab derweile noch ein paar Fragebögen für Fahrschule gemacht, dann noch bei jappy rumgelungert und schreib jetzt gerade das hier^^
Sooo, das wars erstmal

Ein Resümee
Jetzt ist es schon über ein halbes Jahr her, seit ich meinen letzten Blog gemacht habe. Und alles von dem ich dort berichtete kam mir so vor, als wäre es erst gestern gewesen. Wie schnell doch die Zeit vergeht^^ Was in der Zwischenzeit so passiert ist:
Erstens, aus Lisa ist nichts mehr geworden. Warum? Das weiß ich nicht, sie war ab irgendwann recht abweißend, naja, was nicht sein soll, soll nicht sein. Vielleicht lag es unter anderem an ihrer Freundin Janja. Die hatte sich nämlich an dem Tag an dem "Picknick" spielt in mich verknallt. Seit her war das sowieso alles komisch gewesen. Ich war aber keineswegs in sie verliebt, da half auch kein weitere Kinobesuch mit Lisa und ihr zusammen um HP 5 zu gucken (oder welche Teil das nun ist^^) So verlief sich das also auch alles im Sand.
Zweitens: Die Fahrschule. Mit der Fahrschule bin ich jetzt (endlich!) fertig. Theorie hab ichs beim Ersten und Praxis beim Zweiten mal gepackt. Wobei ich an dieser Stelle vielen Leuten Recht geben muss, die mich als "Lucker" (Jemand, der immer Glück hat) bezeichen. Denn Autofahren ist wirklich nicht mein Ding. Aber mein Vater wollte das irgendwie, und ich eigentlich auch, dann hab ich es hintermir. Ich krieg es einfach nicht gebacken, son Auto zu bedienen (und schon garkein Benziner!). Naja, aber ich hoffe mal das kommt noch durch Übung^^ Wenigstens ist der Alptraum Fahrschule zu Ende.
Was sonst noch passiert ist? Nichts besonderes. Kurzweilig (vielleicht sogar immernoch) war ich auf einem Selbstfindungstrip. So habe ich mich am Schulfasching als Rihanna verkleidet (die, muss mal geasgt werden, gute Musik macht, wie ich finde) Im Endeffekt kam raus, dass ich lieber keine Frau sein will^^
Der Grund für diesen ganzen Trip möchte ich aber nicht anbringen, den kenn' wirklich nur ich, und den sollte ich auch nur weiterhin wissen^^
Sonst gibt es noch zu erwähnen, dass ich angefangen habe Keyboard zu spielen. Dank Rihanna. Denn angefangen hat es damit, dass ich unbedingt Umbrella spielen wollte (auf dem Keyboard (28 Tasten, ja wie schlecht) das auf dem Dachboden rumlungerte) Nun kann ich neben Umbrella auch Unfaithful, Don't Stop the Music und ein paar Nintendo Klassiekr Songs spielen. Morgen will ich mir übrigens ein neues Keyboard kaufen mit 61 Tasten, ein CASIO CTR-900 oder so^^ Im späten Frühling beginne ich dann auch noch zusätzlich die Volkshochschule zu besuchen um noch mehr meine Keyboard Fähigkeiten zu verbessern^^
Ahja, apropos CTR-900: So ein Keyboard ist recht teuer (das hier 229€, und das ist vergleichsweise noch recht günstig). Ich hatte mir zwar vor einer Woche ein Keyboard auf ebay gekauft für 40 € (auch 61 Tasten), aber das wollte irgendwie nur einmal angeschaltet werden und dann nie wieder. Also: Finger weg von Ebay in Sachen Elektronik und Lebensmitteln!
So, und die 229€ müssen ja auch erstma herangeholt werden. Nun hatte ich aber nur ca 100 € flüssig, und wollte aber nicht noch länger warten, dass ich mal auf mehr als 28 Tasten klimpern kann. Daher habe ich viele guten Magic-Karten verkauft. Irgendwo tut es weh, aber der Schmerz ist erträglich, wenn man weiß, wozu das Geld gut ist. Mit den Karten spreche ich auch gleich noch ein anderes Thema an: Patrick, mit dem ich ja mal gemeinsame Sache in Magic machte, stieg aus privtan Gründen aus und überließ mir alle Karten. Als ihm 2 oder 3 Wochen später doch wieder einfiel, mitzumischen, hatte ich egoistischerweise keine Lust mehr zu teilen. Seither habe ich nicht mehr mehr mit ihm geredet. Ahja, insgesamt bin ich überhaupt egoistischer geworden, allerdings finde ich es persönlich kein bisschen tragisch.
Wie gesagt, jetz habe ich 240€, damit müsste das neue Keyboard in Reichweite sein.
So, das wars an dieser Stelle erstmal^^ Noch ein Blick in die Zukunft verrät mir, dass ich Samstag wohl entweder in eine Disco mit Kumpels (Matrix, Kontrast, Q-Dorf or whatever) gehn werde oder alternativ mit ihnen ins 3D-Kino und "Haunted Castle" angucken. (Wäre mein perönliches 4. mal, aber ich mag den Film und vor allem den Song Lane Navachi =D)
Bis dann mal wieder, der Kaeptn^^

9.7.10 07:48


Die Zeit in Form von Einträgen, bevor ich der war, der ich jetzt bin. Eine Zeit, die keinesfalls schlecht war, in der ich jedoch immer nach dem suchte, was ich nie fand.
8.7.10 14:53


Wer ich bin

Ich bin niemand besonders Wichtiges. Aber, wer ist das schon im Gefüge der Zeit? Das, was wir machen, ist das einzige relevante für uns, und für einen vernachlässigbaren großen Teil der Menschheit. Die Annahme, man wäre unersetzlich ist im Gesamtbild betrachtet eine Irreleitung.
Als ich mit einem Herzfehler vor 21 Jahren geboren wurde, gaben mir meine Eltern den Namen Jonas. Obwohl ich das Leben scheinbar nicht lange genießen sollte, widersprach ich der Vorausságe der Krankenschwester und leistete dem Tod Widerstand. Durch die Hilfe von Mechaniker des menschlichen Körpers blieb mir das Geschenk des Lebens erhalten. Als Erinnerung an den Konflikt zwischen Leben und Tod ist mir bis heute eine Narbe und eine verkrümmte Wirbelsäule geblieben; im Vergleich zum Tod jedoch ein Klacks.
Seitdem schlängele ich mich durch das Leben in Berlin, versuche das Beste herauszuholen.
19.9.09 14:34


Kapitel 1

„Und? Gefällt dir dort schon irgendein Mädchen?“,bombardierte mich meine Mutter am Frühstückstisch. Irgendwann müsste es ja auch mal mit mir klappen. Auf jeden Topf passt schließlich ein Deckel. Weil ich aber schon am bisherigen Gesprächsverlauf erkannt hatte, dass sie drauf und dran war, mir genau diese Frage zum zigsten mal zu stellen, stopfte ich mir vorsorglich schon die Nutella Stulle in den Mund, um ein Antworten nach der Feinen Art unmöglich zu machen. Zwar legte ich im privaten Bereich ebenso wenig Wert auf solche Umgangsformen, wie der Rest meiner Familie, jedoch wollte ich spontan und lässig wirken, als ich die Antwort, ebenfalls zum zigsten mal, abspulte.
„Ja, nix.“
„Gefällt dir denn gar kein Mädchen?“
„Irgendwie nicht so.“
„Na, warte mal ab. Wenn die Neuen vom anderen Jahrgang zu euch kommen ist bestimmt was Passendes dabei.“
Zugegebenermaßen: Es war schon eine Seltenheit, dass man in einer Zeit voller frühreifer Pickeldrücker noch nie „so richtig“ mit jemanden zusammen war. Und das mit 20 Jahren.
Jede meiner Beziehung zu Mädchen, die ich versuchte ein zugehen, scheiterte früher oder später. Irgendwie schlief alles ein. Die Gespräche, die Aktivitäten, einfach alles. An Interessenten hat es bei mir auch nie gelegen. Warum auch? Ich war zwar keine außergewöhnliche Schönheit, allerdings konnte man mich auch nicht als hässlich abstempeln. Seitdem ich vom Gymnasium weg war und meine Ausbildung startete, pflegte ich mich zunehmend mehr und mehr und achtete penibel auf meinen Körper. Natürlich bemerkte meine Mutter das nach einer Weile und wurde misstrauisch, ob ich das nicht womöglich alles für ein bestimmtes Mädchen beziehungsweise junge Frau tun würde. Manchmal machte ich mir auch ein Spaß daraus, sie zu verwirren und einfach unklare Antworten zu geben. Das waren für sie die Augenblicke der Hoffnung.
Das letzte Mädchen, das mir über den Weg lief und Interesse bekundete, servierte ich schon ab, bevor es überhaupt zu einer Beziehung hätte kommen können. Mit Gefühlen spielen wäre auch nie mein Ding gewesen. Warum auch?
Wie sagt man so schön: Verliebt ist man dann, wenn es im Bauch kribbelt, Flugzeuge oder Schmetterlinge umher schwirren oder man sich fühlt, als hätte man Brausepulver gegessen (was letztlich auch zum Kribbeln im Bauch führen müsste). Vielleicht ist das einfach nur eine totale Übertreibung und „Verliebt sein“ ist nichts weiter als das „Süß-finden“ von jemanden. Ich für meinen Teil konnte bis dahin nur von der eher ernüchternden Variante erzählen. Das Einzige, was bei mir im Bauch passierte, wenn ich mich mal bei einem Mädchen befand, war, dass er früher oder später anfing zu knurren. Eine äußerst schlechte Angewohnheit von ihm, da er immer dann exakt zu knurren schien, wenn ich mich langweilte oder einfach nur Hunger hatte.
Ich warf mir die Umhängetasche um die rechte Schulter und ging mit einem Abschiedsküsschen für meine Mutter los zur Berufsschule. Das war Anfang November und das Wetter dementsprechend kühl und rau.

Die Zugfahrt zur Berufsschule verbrachte ich sitzend. Immer wieder sah ich mein verdunkeltes Spiegelbild in der gegenüberliegenden Fensterscheibe und war über mich selbst verwundert. Wo zuvor nur monotones dunkelblondes Haar saß, befand sich eine mit hellblonden Strähnen durchsetzte Struwwelfrisur. Zusätzlich war meine Kleidung nicht mehr länger einfach zusammengewürfelt; alles passte einfach zusammen. Schuhe, Hose, Jacke, Handschuhe, Kette. Meinen Silberschmuck legte ich mir schon lange nicht mehr um. Ob er mir zu schwul wäre, fragte meine Mutter. Ich überhörte die Frage einfach und blieb bei meiner einfachen holzfarbenen H&M Kette.
Diese Freiheit genoss ich allerdings erst seit geraumer Zeit. Mit dem Beginn meiner Ausbildung trat ich nicht nur in ein neues soziales Umfeld ein. Meine finanzielle Ungebundenheit hatte auch zugenommen. Ich war nicht mehr länger darauf angewiesen, mit meiner Mutter inklusive meinem Vater einkaufen zu gehen. Das konnte ich jetzt alleine mit Freunden unternehmen. Sicherlich hätte man auch zuvor nichts dagegen gehabt, hätte ich mir meine Kleidung selbst gekauft. Allerdings war mein Stil nicht derjenige, den meine Eltern als gut empfunden hätten. Mit selbst verdientem Geld aber war alles anders.
Als ich meine Selbstbetrachtung abgeschlossen hatte, wendete ich mich der üblichen Musterung anderer Menschen zu. Damals fürchtete ich den Augenkontakt zu fremden Personen, wie ich es heute noch oft bei Artgenossen beobachten kann. Aber mit meiner Selbsterkennung verließ mich auch diese schüchterne Angewohnheit. Vielleicht, um ein wenig zu provozieren, vielleicht aber auch, weil ich begriffen hatte, was ich wollte.
Gegenüber von mir saß eine junge Frau, etwa Anfang 30. Sie kramte in ihrer IKEA Tasche herum und holte nach kurzer Zeit einen abgenutzten Hefter mit der Aufschrift „Georg Herbrich“ hervor. In ihrer rechten Hand hielt sie einen roten Fineliner, der parallel mit ihren Augen die Seiten des Hefter auf der Suche nach Fehlern entlang gleitete. Hin und wieder unterstrich sie ein Wort oder kritzelte ein Fragezeichen an den linken Heftrand, wie es sich für eine ordentliche Lehrerin ebenso gehörte.
Als sie einen vierzeiligen Abschnitt mit einer Klammer und einem weiteren aus purem Egoismus gezeugten Fragezeichen versah, überkam mich ein Anflug von Groll. Wieso um alles in der Welt musste ein Hefter, der einem Schüler für seine persönlichen Studium dienen sollte, für sie verständlich sein? Jeder Mensch ist anders gestrickt. Wie kann man dann nur davon ausgehen, dass jede Denkweise der eigenen entsprechen müsste? Ich selbst konnte mir nicht vorstellen, anders über Dinge nachzudenken oder an sie heranzutreten, als ich es tat. Worin ich mir allerdings sicher war, war dass es einfach unterschiedliche Denk-, Verhaltens- und Gefühlsmuster geben müsste. Wie ist es sonst möglich, dass Personen, die die gleichen Texte lesen, die selben Bilder betrachten, die gleiche Speise zu sich nehmen oder Menschen lieben trotzdem auf verschiedene Interpretationen und Geschmäcker kommen? Wieso konnte sie den Absatz nicht einfach so in seiner Gestalt dort stehen lassen? Fühlte sie sich durch seine Existenz gestört? Wenn es dem Schüler das Lernen so viel einfacher gestaltete, warum musste sie dann darauf rum hacken?
„Und wie war es so bei Alex?“, fragte mich Sebastian während der ersten Pause.
„War ganz schön. Wir haben bis halb drei gemacht. Sein Zimmer war ganz schön unordentlich.“
„Wie? Was hat er denn so herumzustehen?“
Sebastian, oder Basti kurz, zog an seiner Zigarette und ließ den warmen Qualm, den er ausatmete, langsam mit der kalten Umluft zu einer Einheit werden.
„Viel amerikanisches Zeugs. Flaggen, T-Shirts, alles kreuz und quer. Und Bücher über Gesetz und Recht so. Für sein Studium.“
„Was studiert er nochmal?“
„BWL. Informatik hat ihm kein Spaß mehr gemacht. Zu viele mathematische Beweise.“
„Aha.“
Die entstandene Pause nutzte er für einen weiteren Zug frisch verbrannten Tabaks.
„Er war ganz schön schüchtern. Obwohl ja sogar nur Freunde von ihm da waren“, fügte ich etwas abseits des eigentlichen Gesprächsfaden hinzu.
„Passt doch“, entgegnete mir Basti trocken, aber mit einem Lächeln auf den Lippen. Das war eben seine Art zu quatschen.
„Naja, so einfach ist das nicht. Er hat immerhin eine Freundin. Eine Fernbeziehung.“ Ich wusste, worauf Basti hinaus wollte.
„Und? Die sehen sich dann doch sicherlich nicht so oft.“
„Schon“, sprudelte es aus mir heraus, „aber so einfach geht’s nicht. Er ist eben nun mal nicht schwul. Und Umpolen geht ja wohl nicht.“
Ich war schon immer ein recht Sensibler und Feinfühliger, ein zart besaiteter Mensch eben. Bloß kein Stress und Ärger war meine Devise. Auf dem Gymnasium wurde oft darüber gemunkelt, von welchem Ufer ich käme. Sogar meine Familie scherzte hin und wieder darüber. Das alles war sogar berechtigt. Eine feminine Art hatte ich wohl wirklich an mir. Alleine durch meine verkrümmte Wirbelsäule bedingt, bewegte ich mich schon „anders“. Aber schwul war ich natürlich nicht. Das wusste ich, dachte ich, oder glaubte ich zumindest. Wieso sollte denn auch ausgerechnet ich so was sein?.
24.11.09 15:29


Kapitel 2

So gesehen war es ein ziemliches Glück für mich, dass ich Basti getroffen habe. Ich weiß auch nicht, warum ich es ausgerechnet ihm zu erst erzählt habe. Wahrscheinlich war er einfach der offenste und entspannteste Mensch, den ich bis dahin kannte. Er würde über keinen Menschen aufgrund seiner sexuellen Orientierung vorurteilen. Das tat er auch nicht. Im Gegenteil: Es war Basti, der mich dazu brachte, aktiver zu werden und mehr aus meinem Leben zu machen.
Er war derjenige, der mir sagte, ich sollte unter die Menschen gehen. Er war der, der mit mir in eine Schwulenbar ging. Alleine hätte ich nie den Mut gefunden, in eine solche Lokalität abzusteigen, aber durch seine Begleitung fühlte ich mich sicher und geborgen.
Meine Eltern waren so lange ich mich zurückerinnern kann stets voller Zuneigung und Liebe erfüllt, was mich betraf. Meinem älteren Halbbruder müttlicher seits, der für mich allerdings immer wie ein "ganz normaler" Bruder war, brachte mein Vater nie die Liebe entgegen, die ich zu spüren bekommen hatte. Zumal Jan, mein Bruder, auch so in seinem Prozess des Großwerdens genug Probleme bereitet hat. Da waren ständige Geldprobleme, Ärger mit der Polizei oder einfach das Nicht-nach-Hause-Kommen im zarten Kindergartenalter. Ich hingegen war immer gehorsam und einfach nur lieb zu meinen Eltern. Ohne etwas dafür zu können, hatte ich ihnen immerhin schon genug Sorgen bereitet. Ein angeborener Herzfehler, wie es bei mir der Fall ist, war zu damaligen Zeiten keine Sache, die man auf die leichte Schulter nahm, und auch heutzutage nicht einfach so wegsteckt. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter mir eines Tages erzählte, wie ihr auf grausamste Wese im Krankenhaus, als ich vielleicht zwei Wochen alt war, von einer Krankenschwester beigebracht worden ist, sie bräuchte sich garnicht erst an mich gewöhnen, da ich bald nicht mehr leben würde. Zu meinem Glück kam jedoch gerade noch rechtzeitig der Mauerfall ins Spiel, und so konnte ich im Westteil Berlins entsprechend behandelt werden. Heute bleibt mir als einzige äußerliche Erinnerung eine etwa zwanzig Zentimeter lange Narbe längs über den Brustkorb.
Das Verhältnis zu meinen Eltern war somit eigentlich gut genug, als dass es eigentlich keine Probleme hätte bereiten dürfte, ihnen die Wahrheit über meine nicht vorhandenen Gefühle für das weibliche Geschlecht, für das Männliche aber umso mehr, Bericht zu erstatten. Allerdings blieb mir trotz allem rationalen Nachdenken immer der Gedanke im Kopf hängen, was sein würde, wenn sie es nicht so gut aufnehmen würden. Daher hielt ich es nicht für die beste Idee, ihnen gleich beim ersten Ausgehen in schwule Szene die gesamte Wahrheit zu erzählen und beließ es bei der für sie vorgesehenen Version bei einer "normalen Bar".
Es kam der entscheidende Freitagabend, an dem ich mit Basti beschlossen hatte, endlich dahin zu gehen, wo ich auf Gleichgesinnte treffen sollte. Nachdem wir noch kurz vorher die Auslegware für seine neue Wohnung in der örtlichen Domäne ausgesucht haben, machten wir uns auf den Weg in die für mich komplett neue Welt. In der Dunkelheit des Abends entdeckten wir schon vor der Einbiegung in die Straße, in der sich die Bar befand, zwei ziemlich abgedrehte Typen.
"Wie sieht sie denn aus?", fragte ich Basti in einem Anflug von Erstaunen und Verwirrung, gepaart mit unglaublicher Aufregung.
"Ist das nicht 'nen Typ?" antwortete er mir rückfragend.
Und tatsächlich: bei der rechten Person handelte es sich um einen Kerl, oder zumindest kerlähnlich. Sein Daniel-Kühblbock-Verschnitt ließ ihn so feminin wirken, dass eine eindeutige Geschlechtsbestimmung im ersten Augenblick schier unmöglich gewesen schien.
Der Typ neben ihm, eindeutig als männliches Wesen erkennbar, schien zwar keine bestimmte Person mit seinem Auftreten imitieren zu wollen, wirkte aber lediglich mit einem Glittershirt bekleidet und mehreren Piercings im Gesicht ebenfalls skuril. Ohne ihnen weiter Beachtung zu schenken, setzten Basti und ich unseren Weg fort und standen wenige Sekunden später am Ziel.
Vor dem Flax tummelten sich bereits kleine, dickliche Mädchen und noch weitaus mehr Typen. Hätte ich mich nicht direkt wissentlich vor einer Schwulenbar befunden, hätte ich den größten Teil der Jungs, die in Gesprächen über Inhalte, die ich aufzunehmen nicht in der Lage war, vor der Lokalität standen, als Checker, Player oder Gangster abgetan. Allerdings konnte mein Gehirn diese Begriffe nicht mit der Schwulheit, die sie umgab, in Verbindung bringen, und so machte ich mir schon bald keine Mühe mehr darüber, nachzudenken, was sie zu so einem Outfit trieb.
"So, dann mal los," unterbrach Basti meinen Gedankengang.
"Njoa."
Die hellblauen und pinken Lichter, die aus dem Schuppen die Dunkelheit auf penetrante Art durchbohrten, steigerten mein Puls unwillkürlich in die Höhe. Was trieb ich mich hier eigentlich rum? Wollte ich wirklich an einem Ort, wo die ganzen eititei Tucken ihre Körper aneinander schmiegten und gegenseitig absabbern würden, meine Zeit verbringen? Wo womöglich schmerzlich veranlagte Lederfetischisten ihren Abend damit versüßen wollten, indem sie Leibesdiener bis zur Erschöpfung auspeitschten? Die ganzen Klischees über die Welt der Schwulen schossen mir nur so durch den Kopf und verunsicherten mich sichtlich zunehmend. Zum Glück ergriff Basti den Türgriff der Bar recht schnell und mit einem Ruck schallte mir alter Deutscher Schlager entgegen.
Erst am Tag zuvor gab mir Basti den Anstoss dazu, in die Szene abzusteigen. Denn wo sonst würde ich Gleichgesinnte treffen, wenn nicht dort? Zuhause machte ich mich voller Eifer gepackt per Internet kundig und fand eben das Flax, in dem laut virtuellen Aushang ein Karaoke Abend stattfinden sollte. Das es sich dabei um das Nachsingen von alter, deutscher Rentnermucke handeln würde, war mir nicht klar.
Ungeachtet dessen und dem Zwang gegenüber, nicht wieder rücklings auszutreten, erkundeten Basti und ich das Territorium auf der Suche, in dem Kabuff sitzen zu können. Wenig später fanden wir eine Couch direkt an der Bartheke, auf die uns ein schlanker, nur mit einem ärmellosen T-Shirt bekleideter Kellner mit einem komplett unattraktiven semi-Schnauzer ausgestattet, aufmerksam machte. Einen Augenblick später folgte ihm ein anderer, etwas korpulenterer Bursche, der uns leider enttäuschen musste, die Plätze seien schon reserviert. Leicht desorientiert schien der Schlankere der beiden keinen Ausweg aus dieser Lage zu finden und ließ uns beide einsam im Raum stehen. Wir gingen kurz darauf wieder hinaus und setzten uns auf eine kalte Bank vor der Bar.
Ein Blick nach vorne verriet, dass sich immernoch Unmengen an Typen, die zuvor auch schon dastanden, sowie die zwei seltsamen Gestalten von der Straßenecke, rum tummelten.
"Wie ich wusste, dass sie hier her gehen", brach Basti die Stille, als er sich eine Zigarette anzündete. Zugegeben, ich dachte vorhin auch schon daran, dass die beiden ominösen Gestalten den Weg hier her nehem würden, mir war aber nicht danach den Gedanken zu äußern. Denn irgendein winziges Detail, dachte ich, übersah ich, und Basti würde es sehen und mir sagen, dem sei eben nicht so. Diese Auffassungsgabe von ihm, auf Dinge zu achten, die ich nichtmal auf dem zweiten Blick sah, machte ihn auch interssant und faszinierend. Genau wie vieles Andere an ihm auch. Er lebte sein Leben nach anderen Gesetzen, sah es durch andere Augen und hörte andere Töne, als ich es tat.
"Was tun wir jetzt?", fragte er mich. Ich wusste einfach keine Antwort auf diese Frage. Ich habe einfach nicht daran gedacht, dass eine solche Situation eintreten würde, wie sie es tat. Und so saß ich da, ratlos, und zuckte nur mit den Schultern.
"Da hinten war ein Dönerstand. Wir können ja was essen gehen", schlug ich nach gefühlten fünfzehn Minuten vor. Unter den Blicken der herumstehenden Typen fühlte ich mich unwohl. So erhoben wir uns und machten uns auf den Weg zum Dönergeschäft an der Ecke. Ich bestellte mir ein Cheeseburger, den Basti, weil er noch ein paar Euro Schulden bei mir hatte, für mich bezahlte. Wirklichen Hunger hatte ich nicht, aber ich wollte aufjedenfall die Zeit totschlagen und einen Plan für das weitere Geschehen entwerfen.
Als sich etwa eine Hälfte des Cheeseburgers in meinem Magen befand, betrat ein älterer Mann, leicht dicklich, fast komplett kahlköpfig mit nur ein paar nach vorne gegelten Haaren und einer kleinen, runden Brille, den Laden und setzte sich, nachdem er eine Pizza für sich bestellt hat, an den einzige weiteren vorhanden Tisch im Raum. Ich saß in gleicher Richtung wie er und so war es mir nicht möglich, ihn genauer studieren zu können. Langsam aß ich also den Burger weiter und setzte mich etwas seitlich auf die Bistrocouch um aus reiner Langeweile herauszufinden, was der Typ dahinter mir machte. Kurze Zeit später, ich war immernoch nicht mit dem Burger fertig, betraten zwei Typen, vielleicht höchstens dreißig, das Geschäft und suchten die Räumlichkeit nach einer angemessenen Sitzmöglichkeit ab. Das tuckige Verhaltend er beiden identifizierte sie nebenbei mit dem Attribut unvekrannbar schwul. Sie setzten sich zu den anderen Gast. Mir türmte sich sofort das Bild eines schwulen Päärchens auf, dass einfach nur durch bloßes Getue provozieren wolle. Ob das ihre tatsächliche Absicht war, blieb mir ein Rätsel, aber zumindest bindeten sie den fremden Mann eifrig in ihr Gespräch mit ein. Was er so treibe und wo er hin wolle. Ich hörte garnicht mehr genau hin und überlegte, ob ich vielleicht einmal genauso enden würde, wie eine der beiden Tucken, bis plötzlich das Wort Flax fiel. Der einsame Mann schien sich nicht sicher zu sein, ob er dahin gehen sollte, und schwankte zwischen dieser und einer alternativen Bar. Entgegen meiner sonstigen passiven Handlungsweise, entschied ich mich in diesem Moment, einfach nur in die Konversation des Dreiergespanns einzugehen.
"Öhm, du erwähntest gerade diese Electro Bar... wo genau ist die denn?", fragte ich den einsamen Herren ohne schriftlicher Vorwarnung. In diesem Moment schienen sogar die beiden extrovertierten Tucken erstaunt gewesen zu sein und schauten mich mit großen Augen an.
"Boxhagener Straße", gab mir der Mann mittleren Alters kurz und knapp zu verstehen. "Ich suche es eben raus." Und er griff nach der Zeitschrift, die er mit sich trug.
"Komm' doch lieber mit ins Flax", posaunte eine Tucke heraus.
"Von da kommen wir gerade."
"Ach? Und wie ist's so?"
"Es war sehr voll. Außerdem scheinen sie nur deutschen Schlager zu spielen."
Daraufhin interuptierte der einsame Mann Gespräch: "Was? Darauf hab' ich nun echt kein Bock. Dann lieber ins Schaf23."
Am Ende des Gespräches war es also beschlossen: Basti, der Mann mittleren Alters und meine Wenigkeit würden es im Schaf23 versuchen. Schwul war diese Bar zwar nicht, aber allemale besser als nix zu tun.
Auf dem Weg dorthin erzählte uns Daniel, kurz Dany, dass er eigentlich aus Freiburg käme, aber hier in Berlin lebe und als Musiker umherzog und bot uns noch einen Airwaves an.
Das Schaf23 war nicht sonderlich groß, aber hatte immerhin einen Liveact. Zwei Kerle, die verschiedene Rock Klassiker nachspielten. Sie waren gut, in dem was sie taten, aber meine Gedanken schweften immernoch ums Flax. Wieso musste das so kommen? Ist es so schwer, in die Szene zu gelangen? War das vorherbestimmt?
"Gefällt's dir nicht?" rüttelte mich Dany aus meinen Gedanken.
"Es ist nicht ganz mein Fall" entgegnete ich ihm offen.
"Nach dem Song können wir ja gehen."
"Ja, mal sehen", wobei ich das "mal sehen" eher nur zu mich sprach, um das Ja hervorzuheben.
Nach dem Song fragte mich Dany, was ich jetzt vorhabe, und ob ich wieder zurück ins Flax wolle. Und genau das war auch mein Wunsch. Es war mir in diesem Moment jedoch unangenehm, der Mittelpunkt des Geschehens zu sein. Aber der Wunsch, es noch einmal dort zu probieren, war größer, als das Verlangen, nicht mehr der Hauptpunkt des Gesprächs zu sein. Basti, der für mich verständlicherweise von der Aussicht, wieder ins Flax zurück zu gehen, genervt war, entschied sich nach hause aufzubrechen. Und so ging ich mit einem einundvierzigjährigen Mann, den ich gerade mal zwei Stunden kannte, zurück, wohin es mich trieb.
Die Menschenmenge vorm Flax hatte zu diesem Zeitpunkt bereits abgenommen, und auch die Leute innerhalb der Bar schienen weniger gewesen zu sein, als beim ersten Besuch mit Basti. MIr fiel erst jetzt auf, wie schrill und bunt die Bar in Wirklichkeit war. An den Wänden und der Decke hingen über gelber Tapete rote Luftballons mit der Aufschrift "15", für, wie ich wusste, fünfzehn Jahre Flax. Zusätzlich war die Wand mit Anime Zeichnungn von leicht bekleideten, durchtrainierten Männern verziert, die dem ganzen Laden zusammen mit dem mir vorhin aufgefallenem Publikum einen verkitschten, kindischen Stempel aufdrückten. Wir fanden beide einen Sitzplatz und bestellten Cuba Libre für mich und Gin Tonic für ihn. Er erzählte mir von seinem ungewollten, durch einen heimlichen Liebesbrief zustandge gekommenen Coming-Out in Freiburg, und wie die konservative bayrische Bevölkerung einschließlich seiner Eltern negativ darauf reagierten. In Berlin sei alles anders, versicherte er mir.
Die Lieder, die die jungen Schwuppen und ihre Gabis (das sind die weiblichen Begleiterinnen), trällerten, waren nicht mehr die deutschen Schlager von vorhin. Da es mittlerweile schon nach null Uhr war, mussten die kleineren Gäste, die noch nicht das entsprechende Alter hatten, gehen, was in der Bar im Endeffekt einen beträchtlichen Teil der Kundschaft ausmachte.
"Ich geh' mal eben aufs Klo" setzte Dany im Gespräch ein. In der Zwischenzeit hatte ich nochmal Zeit, die Umgebung auf mich wirken zu lassen. War das das schwule Leben? Ich kannte jetzt eine schwule Bar, da dürfte man normalerweise nciht solche Schlüsse ziehen, aber woran sollte ich mich sonst orientieren?
Als er von der Toilette wiederkehrte, hatte Dany in seiner Hand eine Zeitschrift.
"Hier. Die ist kostenlos." sagte er und reichte mir das Magazin. "Da steht alles drinne, was in der Woche so an schwulen Veranstaltungen stattfindet." Auf dem Cover der Siegessäule, war eine Gruppe von Männern abgebildet, denen eine Ähnlichkeit mit den Village People nicht abgesprochen werden konnte. Ich steckte das Magazin in meinen Rucksack und sollte es erst Tage später wieder anrühren.
Nach meinem zweiten Cuba Libre befand ich mich soweit in Stimmung, dass ich an der Karaoke Station Everything She Wants von Wham zum Besten gab. Gesanglich alles andere als perfekt, aber mit hohem Spassfaktor. So stand ich da vorne, vor den ganzen schwulen Kerlen, und trällerte munter mein Liedchen. Ich hatte mich selbst ausgeliefert, war scheinbar für wenige Momente so tief in das Geschehen verwickelt, dass man hätte denken können, ich würde es nicht anders kennen. Doch die Wirklichkeit wr, dass mir alles fremd und unvertraut vorkam. Warum stand dort ein Typ, der einfach aussah, wie jeder normale Heterosexuelle auch, überhaupt nicht schwul? Ich schaute mir einzelne Gesichter an und stellte fest, dass viele der Menschen, die dort saßen und standen, unscheinbar aussahen; dass die Klischee Schwulen einfach nur ein kleinen Teil der Menge ausmachten.
Nachdem ich mit dem Lied fertig war, beschlossen ich und Dany, nach hause zu gehen, und so stürtze ich mich in die neutrale, kühle Luft der Nacht und schlief irgendwann unruhig in meinem Bett ein.
15.12.09 21:13


Kapitel 3

Am Samstag der folgende Woche war ich erneut mit Dany verabredet. Meine Eltern im Glauben lassend, ich würde einfach wieder in irgendwelche Bars gehen, die ich mir mit Basti spontan ausschaute, machte ich mich auf den Weg, Dany am Alexa zu treffen. Ich musste mir zugestehen, dass es schon ziemlich merkwürdig ausgesehen haben muss, wie ein Jungsporn wie ich es war mit einem Mann vorangeschrittenen Alters zusammen die Zeit in einer Schwulenbar und auch außerhalb verbrachte. Die Konstruktion vom Stricher und seinem Freier war da nicht weit.
Vom ursprünglichen Plan abweichend, schwimmen zu gehen (denn mit Daniel schwimmen zu gehen war mir unbehaglich) schlug mir Dany vor, das Mann-O-Meter zu besuchen, eine Infozentrale für Schwule, die nebenbei auch ein Freizeitangebot beinhalte.
Auf dem Weg dorthin erzählte er mir von seiner letzten flüchtigen Bekanntschaft, einem kleinen, zierlichen Chinesen, den er im Melitta Sündström kennen gelernt hat. Von dessem notorischem Zwang, alle zehn Minuten aufs Klo zu müssen, berichtete er, und seiner Vermutung, dass er dies entweder aus dem Grund tat, um eine mögliche eingefangene Geschlechtskrankheit mit Heilsalben oder anderweitig zu behandeln oder zum Cruisen beziehungsweise Spannen. Aber sonst hat er ihn, wie mir klar machte, ganz niedlich gefunden. Genauso wie die Augen von Basti, ließ er noch beiläufig fallen. Er schilderte mir, dass er sich nicht sicher was, ob ich ein warmer Bruder wäre oder nicht, als er in den Dönerladen eintrat und mich sah. Doch im Augenblick, als Basti mit seinen verträumten Augen zu ihm aufschaute, war ihm klar, dass wir beide, genau wie er, schwul sein müssten. So unrecht hatte Dany auch garnicht, immerhin war Basti nach eigener Auskunft bisexuell. Von einem großen Glück, dass ich ihn angesprochen habe, denn er hätte sich selbst nie dazu getraut, begann Dany zu schwärmen.
Das Mann-O-Meter trat eher unscheinbar auf; ein von außen schlichtes Geschäft mit einer gelben Neonleuchte. Lediglich zwei in eineiander verhakte Kreise mit dem nach rechts oben zeigenden Pfeil als Zeichen für das männliche Geschlecht ließen auf die Branche, die das Mann-O-Meter bediente, schließen. In der Räumlichkeit selbst wurde ich von HIV-Werbung und nackten Männeroberkörpern überschüttet, sowie einer Fahne in den sechs Farben des Regenbogens.
Am Beratungstisch saß ein hübscher, schwarzhaariger Junge, geschätzt auf etwa fünfundzwanzig, mit einem wunderschönen Gesicht, einem netten Lächeln und einer warmen Ausstrahlung.
"Hi, was kann ich für euch tun?" sagte er in einem ruhigen und besänftigen Ton ohne jeglichen Anflug von Tuckigkeit, wodurch er für mich auf Anhieb symphatisch schein.
"Dieser junge Mann hier", und Dany deutete auf mich "weiß nicht recht, wie er sich outen soll."
In dem folgendem Dreiergespräch erzählte uns der ehrenamtliche Mitarbeiter Johannes seine eigene Gescichte und wie er sich noch unter Narkose-Nachwirkungen stehend bei seiner Mutter geoutet hat. Das Endergebnis unseres Gespträchs war, dass ich wohl nichts zu befürchten hätte, und meinen Eltern getrost die Wahrheit sagen könnte. Zudem hatte mir der hübsche Mitarbeiter nahe gelegt, mal an einem Freitag wieder zu kommen, an dem sich junge Schwule zwischen zwanzig und neuundzwanzig treffen würden, um gemeinsam die Freizeit zu verbringen, kurz zur Veranstaltung "Romeo und Julius".
Ohne wirklichen neuen Erkenntnisstand, und ohne zu ahnen, wie wichtig diese Information des Romeo und Julius Treffen für mich werden würde, verließ ich mit Dany das Mann-O-Meter, um die Heile Welt, eine Bar, die er mir empfahl, aufzusuchen.
"Den würde ich mit Sicherheit nicht von der Bettkante stoßen" entgegnete Dany mir, als uns eine kalte abendliche Brise entgegenströmte und die warme Luft des Mann-O-Meters verdrängte.
Die Heile Welt war im Gegensatz zum Flax eine rustikale, mit Fellen an den Wänden ausgeschmückte, gemütliche Bar. Es dauerte nicht lange, bis wir beide auch einen bequemen Platz auf der Ledercouch fanden, auf der wir uns niederließen und etwas zu trinken bestellten. Wir redeten viel über das schwule Leben, das mir so fremd war. Davon, dass im Grunde jeder Mann nur nach Liebe strebt, aber ein Großteil trotzdem alleine bleibt; von der Gefahr, mit dreißig Jahren und darüber hinaus kaum noch Chancen zu haben, jemanden zu finden; und davon, wie die Mehrheit versucht, jüngere Partner zu ergattern. Dieses ganze Konstrukt machte laut Dany den Hauptpunkt des schwulen Liebeslebens aus.
Kurze Zeit später traffen zwei Typen in der Bar ein, von denen einer meine Neugierde auf sich zog. Er war kein besonderer Typ: Einen kleinen Bauch, kurze Haare, normale Kleidung, aber irgendwie süß. Ich berichtete Dany von meiner Wahrnehmung, aber er speiste mich damit ab, dass, wenn Leute oder Menschen zusammen kommen sollen, das Schicksal schon dafür Sorge tragen würde. Damit zufriedengestellt beließ ich es bei bloßem Bewundern. Als sich die Bar mehr und mehr füllte und die Luft dicker wurde, sind wir wieder aufgesprungen und er zeigte mir die nächste Bar, die sich am Nollendorfplatz tummelte, in die man gehen könne, ohne Angst haben zu müssen auf Stricher oder Freier zu treffen.
Das Blond, wie sich die Bar betitelte, war schrill und farbenfroh gestrichen, und wirkte von dem Klientel wie eine einfache Hetenbar. Der Frauenanteil schien zudem außergewöhnlich hoch zu sein. Wir setzten uns in eine Couchecke, in der sich auch schon ein anderes schwules Päärchen tummelte. Einer der beiden hielt einen Stadtplan Berlins in den Händen und redete auf spanisch zu seinem Freund. Dany, der sich hier sicher sein konnte, nur als Kumpel auftreten zu müssen, fragte auf englisch den, der näher zu ihm saß, was sie denn suchten. Es stellte sich heraus, dass die beiden auf Urlaub in Deutschland waren und das schwule Nachtleben erkunden wollten und somit kein bestimmtes Ziel hätten. Dany, der sich ab diesen Moment in seinem Element befand, schlug dem Mexikaner und dem Barceloner vor, das SchwuZ aufzusuchen. Obwohl er selbst keine Lust mehr hatte, noch etwas zu unternehmen, bot er den beiden dennoch an, sie dorthin zu begleiten. Ich selbst hatte die Nase noch nicht voll genug und wollte selbstverständlich mit gehen um mehr vom schwulen Flair aufsaugen. Ganz heimisch fühlte ich mich zwar noch nicht, aber ich redete mir gut zu, dass das alles noch kommen würde.
Im SchwuZ, das hinter dem Cafe Melitte Sündström versteckt war, verabschiedete sich Matth direkt am Eingang und ließ mich mit den beiden Turteltäubchen in die Tiefen der schwulen Disco zurück.
Ein schmaler, rötlicher Gang führte an einer kuriose, etwas dicklichen Person mit Hasenohren vorbei zu den Treppen, auf denen mit jedem Schritt die Musik lauter und basslastiger wurde. Die Garderobe befand sich direkt an einem der rustikale eingerichteten Dancefloors, die einer altern, nicht mehr benutzten Scheune erinnerten. Zu meinem Glück musste ich kein Geld bezahlen, da mir die beiden freundlichen Begleiter sämtliche Umkosten ausgaben. Das war wohmöglich einer der Gründe, warum ich mir nur eine Sprite bestellte und sonst auf alles weitere verzichtete. Vielleicht war ich aber auch eifnach nicht in Partystimmung, immerhin kannte ich dort niemanden. Um das Päärchen nicht weiter zu belästigen, entschloss ich mich dazu, mich von ihnen zu trennen. So saß ich dann da, alleine an der Bar, mit lauter Musik beschallt und um mich etliche Schwule, die ausgiebig tanzten und feierten. Ich versuchte das Beste aus der Situation zu machen und lächelte munter während ich zu den gespielten türkischen Songs, die eigentlich nicht meinen Geschmack traffen, rhytmisch auf meinem Hocker mitwippte. Hin und wieder passierte es sogar, dass ein Lächeln zurückkehrte, allerdings ohne weitere Folgen. Nach etwa eineinhalb Stunden kehrte das schwule Päärchen zu mir zurück und ich konnte aufatmen. Als sie mir dann noch verkündeten, dass sie planen zu gehen, machte ich innerlich einen Freudensprung und fühlte mich auf eine Art und Weise befreit, da ich nun nicht mehr in der Verpflichtung stand, auf sie zu warten. Nicht, dass ich es überhaupt hätte tun müssen, aber ein Teil in mir sagte, ich sollte nicht schon vorweg gehen. Ein wenig wie eine Macke von mir. Und so kämpften wir drei uns zur Garderobe zurück und tauschten die stickige, verqualmte Luft gegen Kreuzberger Umluft aus. Ich beschloss für mich, nie wieder alleine in eine Disco zu gehen, und verabschiedete mich von den beiden freundlichen Reisenden, als sie in ihr Taxi stiegen.
Der gesamte Tag ging mir durch den Kopf und schien mein Gehirn nur so mit Informationen zu überfluten. Obwohl ich physisch in der Szene war, fühlte sich mein Inneres noch nicht vollständig damit verbunden. Diese Welt war für mich wie eine paralelle Welt zu der, in der ich tagäglich lebte, und die diese nur hauchzart berührte.
Als ich zuhause angekommen war, tröpfelte ich mir ein paar Magentropfen ein, um den wie ich glaubte durch Aufregung entstandenen Unwohlszustand zu beheben, und legte mich nieder. Bald schlief ich daraufhin ein.
13.1.10 18:27