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Die Blogseite des JeeWee

Die ehemalige Seite des KaeptnWeller
Geschichten I

2,53 € umsonst
Was sind dei Seiten, die ich betrete? Hmmm... na da gibt es viele, doch eine möcht ich hier erwähnen, über die ich jetz mal genauer eingehen möchte. Es ist Knuddels. Max sagt immer, da gehen nur Perverse, Idioten oder sonstige hin. Vielleicht hat er Recht. Dann bin ich auch pervers. Doch jetz genauer zu dem Erlebnis dort. Knuddels ist eine Partnerbörse für jüngere Mitglieder. So, und wie ich halt so bin, melde ich mich da an. Und dort treff ich ein Mädchen, Mona, 16 Jahre, kommt aus Schorndorf. Da es keiner kennt, ein Tip: Es liegt bei Stuttgart. Ersteinmal kam das gewöhnlcihe ,,Hi" und ,,Wie gehts?". Doch später dann entwickelte sich eine vernünftige Konversation. Wir traffen uns die nächsten Tage daruf imer im Chat. Tja, irgendwann tauschten wir Handynummern und sie schreib mir eine SMS, ein Gedicht handelnd von einem Knuddelbär.
Daraufhin schickte ich ihr mein Bild per E-Mail. Sie sagte, ich sei süss. Ich sagte danke. Doch sie hatte zu dem derzeitigen Augenblick noch kein Bild von sich. Wenige Tage später hatte sie ein Bild von sich und zeigte es mir per E-Mail. Ich fand sie niedlich. Ich glaubte sie zu lieben. ICh schickte ihr eine SMS mit den folgeden Inhalt:
Du bist voll süss. I love U
Sie schreib mir zurück, sie hätte gerade erst eine Fernbeziehung gehabt, und wüsste nicht, ob sie Kraft hätte für eine neue Beziehung. Ich schrieb ihr wieder, es sei okay, sie solle sich die Zeit nehmen, die sie braucht.
Ich ging schlafen.
Die darauffolgende Tage passierte nichts drastisches, sie berichtete über ihr Leben und darüber, dass sie das Frontgirl einer Band sei. Sie schrieb mir ein Lied von ihrer Band auf. Eine Ballade sie war schön.
Ich hasse Tokio Hotel.
Den nächsten Tag schreib ich ein Lied für ihre Band. ICh schaffte es sogar. Ich schickte ihr das Lied. Sie bedankte sich. Ich machte ein Cover mit dem Name ihrer Band drauf. Sie bedankte sich.
Wenige Tage später schreib sie mir, sie ist vielleciht von ihrem Ex schwanger, es könnte an Silvester passiert sein. Sie war zu betrunken um sich zu erinnern.
Sie lernte Julia bei Knuddels kennen. Sie erzählte ihr von ihrer Band.
Nach einer Woche, in der sie ständig ihre Chats unterbrach durch Zeilen wie: ,,Mir ist schlecht, ich muss kotzen gehen",und zwei Schwangerschftstest, der eine positiv, der andere negativ, hatte sie das Ergebnis vom Frauenarzt. Negativ.Wie ein Wunder unterbrach sie ihre Chats nachdem sie das Ergebnis hatte nicht mehr durch Einwürfe.
Nach einigen Tagen kam sie und ihr Ex sich wieder näher, ich wollte den Kontakt abbrechen. Als ich mich mit ihrem Ex unterhielt, den ich ganz nett fand, fanden wir raus, dass Mona uns belogen hatte. Sie hatte etwas aus ihrer Kindheit erzählt, was der andere angeblich nicht wusste, was wir jedoch beide wussten. Wir stellten Mona zur Rede.
Mona erzählte uns in einer Dreier-Runde, sie hatte mich belogen. Es gab nie eine Band. Das Lied, das sie mir vorgeschriebn hatte, war eine Lied von Tokio Hotel. Doch sie hatte nicht nur mich angelogen. Auch Julia hatte sie somit belogen.
Ich rede heutzutage noch mit ihr. Aber wir reden nur noch über Unsinn. Würde sie mir etwas erzählen, wüsst ich eh nicht ob es stimmt. Ich weiß nicht was sie alles gelogen hatte. Ich frage auch nicht danach, denn ich will es nicht wissen. Alles was ich will, ist sie vergessen. Und es ist mir bisher gut gelungen. Ich empfinde nix mehr für sie.
Alles was ich daraus gelernt hatte, war:
- Beurteile nicht nach 1-2 Tagen, ob du jemadne liebst, den du noch nie live gesehen hast...
und noch eines...
díe 2.53 €, dei mir dei SMS´s an sie gekostet hatten, habe ich nur schwer verkraftet. Sie war es nicht wert.

Pizzazunge
Nach der Erfahrung mit Mona schlug Julia mir vor, ich solle doch lieber nach Mädchen in meiner Umgebung gucken. Ich ging erneut zu Knuddels. In den Berlin Channel. Ich traf wieder ein Mädchen. Ihr Name war ,,sweet Ashley 07". Ich unterhielt mich mit ihr und es dauerte nicht lange, bis wir einen Treff ausmachten. Samstag, 14 Uhr, Bhf- Friedrichstarße Ditsch
Am besagten Tag traf ich mich mit Max und einem nadern aus meiner KLasse, John. Wir fuhren zusammen zur Friedrichstraße. Dort angekommen, war keiine sweet Ashley, richtiger Name Anna. Wir warteten bis halb drei und gingen dann. ICh rufte Anna dreimal an, sie ging nicht an ihr Handy. Zuhause rufte ich ein viertes mal an, wo sie war. Sie ließ es zwei Minuten klingeln und drückte mich dann weg.
3 Tage später erwischte ich sie bei KNuddels und stellte sie zur Rede. Sie behauptete, sie hätte den Weg nicht gefunden. Ein ziemlich blöde Ausrede, wenn man bedenkt, dass sie an einer Endhaltestelle wohnt, nur in einer Richtung fahren kann und nicht mal hätte umsteigen müsse. Sie sagte, sie sei noch nicht lange in Berlin. Jeder ihrer Sätze wurde mit einem ,,ey" beendet. Sie sagte ich sollte mich nicht so aufregen. Ich sagte, sie war nich diejenige, die stehgelassen wurde. Wir beendeten das Gespräch.
Was will man auch von einer erwarten, die Ditsch nicht kennt, und der man erklären muss, dass das der Laden ist, der Pizzas mit dem Namen Pizzazunge verkauft.

Es zieht
Niewieder solche Voreiligen Entschlüsse ziehn, hab ich mir gesagt. Nie wieder solche schnelle Treffen vereinbaren, hab ich mir geschworen. Und ich muss schon sagen, ich habe mich eigentlich dran gehalten.
11.03.06 war heute. Ich stand auf, es war Samstag. Samstag ist ein guter Tag. Aber dieser Samstag auch? Das würde ich ja schon noch sehen. Denn heute würde ich mich mit jemand treffen. Mit der Paddü. Woher ich die kenne? Hmmm... nunja, aus dem Chat.
Ich stand auf und frühstückte was,duschte mich, zog mich an, machte meine Haare, sprühte mir Parfüm ran und ging aus der Tür. Es war jetz 10.22 Uhr.
Ich fuhr mit dem Bus nach S-Bahnhof Kaulsdorf. Ich dachte während dessen irgnedwaie an garnix. Mein gesamter Kopf war leer.
Ich stieg in die Straußberg ein. Es war jetz 10.36 Uhr.
Das einzige was ich jetz dachte, war, dass ich noch nie bis nach Fredersdorf gefahren bin.
Erst als ich Mahlsdorf erreicht begann sich meine Gedanken langsam zu bewegen. Ich dachte daran, wieviele Stationen es bis Fredersdorf sind. Und ich dachte an etwas anderes. Würde Paddü da sein? Wenn sie da ist, wie würde ich sie begrüßen?
Ich dachte zudem an das Theater, und mir fiel auf, das die Tatsache, das ich darüber nachdachte, schon verkehrt ist. Denn es heißt im Theater: Soblad du beginnst drüber nachzudenken, was du sagst, ist es schon vorbei.
Ich zwang mich also damit aufzuhöören. Naja, besser gesagt ich versuchte es. Denn es ging nicht. Ich guckte an die Stationen Anzeige. Schonbald erschien Fredersdorf...
Als der Ausruf: Nächste Station: Fredersdorf ertönte, schlug mein Herz ein wenig höher. Niemand war jetzt da. Kein Mna, kein John, Niemand.
Ich stieg in Fredersdorf aus. Paddü war nicht zu sehen. Aber es war ja auch erst 10.49 Uhr.
Ich ging eine Treppe hinauf vom Bahnhof, von dem aus ich das etwas belebtere Fredersdorf sehen konnte, und das weniger belebte.
Paddü kommt bestimmt aus der belebteren, dachte ich mir und wandte mich dieser Seite zu. Die Zeit verging und ich frohr allmählciih da oben im kalten Durchzug.
Es war jetz punkt 11.00 Uhr, von Paddü keine Spur. Ich schaute in alle Richtungen. Weit weg war ein Mädchen mit längeren Harren, doch ob es Paddü war, konnte ich nich erkennen.
Das Mädchen kam näher, meine Herz schlug höher. Als sie nah genug dran war, erkannte ich sie. Sie war nich Paddü.
Doch kurzen Augenblcik später erkannte ich ein anderes Mädchen dahinter. Sie kam näher und lächelte. Es war niemand anders als Paddü. Was sollte ich tun?

Schweigestunde
Das war sie also. Die Paddümausü. Sie sah anders aus, als auf dem Bild. Schöner.
Sie kam mir näher, ich began zu lächeln, meine ich. Und dann passierte kurz nix, denn keiner wusste was man jetz tun sollte. Ich sagte ihr Morgen. Ich glaubte sie sagte Hi.
Ohne jeglichen körperlichen Kontakt gingen wir zur S-Bahn hinunter. Wir sprachen nicht viel. Ich wusste sowieso nicht was ich sagen sollte. Das beste was mir einfil war: Du bist doch bestimmt größer als 1,70 oder? Denn mir schien es so. Sie sagte Ne ne, sie is nur 1,70 oder 1,70 und noch ein paar milimeter. Aber was genau sie sagte weiß ich nicht mehr. Ich stand wie es schien unter Trance.
Als die Bahn endlich kam, stiegen wir ein. In der Bahn unterhielten wir uns über irgendwas, aber ich kann mich schon wieder nicht erinnern, was es war.
Als wir Mahlsdorf ausstiegen, war der Bus gerade weg. Nachdem wir beschlossen hatten zu Fuss weiter zu gehen, gingen wir los. Während des endlos langen Weges von mahlsdorf zu mir, stampften wir durch den Schnee und fluchten über diesen beschissenen Schnee.
Als wir dann endlcih bei mir waren, waren wir nicht alleine., Meine Mutter, mein Vater, mein Bruder und ein Kumpel von ihm waren auch da. Schüchtern begrüßten sie Paddü. Und schüchtern begrüßte sie zurück. Wir verzogen uns dann auf mein Zimmer.
Eine Stunde lang unterhielten wir uns mit ein paar Schweigepausen. Wir unterhielten uns über alles möglcihe, hauptsächlich die Schule.
Nach dieser Stunde rufte uns meine Mutter zum Essen. Eigentlich wollte ich ja kochen, aber das hatte sich nun erledigt. Es gab Nudeln mit Tomatensauce.
Paddy hatte eine kleine-mittlere Portion gegessen, ich eine mittlere, jedoch schön langsam, weil ich ja nicht schlingen wollte, sonst hätte ich wieder meine Schnutte vollgeschmadert.
Nach dem Essen gingen wir wieder eine halbe Stunde hoch zu mir. Dann machten wir uns fertig und wanderten Richtung Helle Mitte.
Sie zeigte mir ihre Wohnung, in der sie früher wohnte. Wir gingen in verschiedenste Läden und schauten ein wenig nach Sachen für sie. Ich zeigte ihr noch schnell den Doorbreaker. Irgendwann gingen wir in Bijou Brigitte, wo sie ein Ohrringpaar für ihre Freundin kaufte. Sie fragte mich wie ich sie fände. Da ich mich nicht so gut auskenne mit Schmuck, versuchte ich das allmählicih abzuwimmeln.
Aufeinmal musste sie auf Klo. Wir suchten verzweifeltn nach einer Toilette. In einem mexikanischen Restaurant wurde sie fündig. Allerdings kostete der Eintritt 0,50 €. Doch der nette Mann an der Theke konnte Paddüs Charme verständlciherweise nicht widerstehen und ließ sie kostenlos das Örtchen makieren.
Dann gingen wir noch zu Rossmann. Dort kaufte sie noch eine Kerze, bei der ich ihr diesmal bei der Auswahl helfen konnte, sowie ein Kerzengefäß. Alles für die Freundin. Nach dem Rossmann wanderten wir zurück zu mir, durch den Kastanienboulevard. Während wir gingen unterhielten wir uns nicht mehr über Schule, eher über Alkohol und Partys und andere nicht-schuliche Sachen.
Als wir dann bei mir waren, gingen wir wieder auf mein Zimmer. Wir redeten weiter, mehr als am Anfang. So verging die Zeit. Irgendwann gegen 5 Uhr ging sie dann los. Ich sagte meiner Mutter, ich würde sie noch bis zum Bus bringen.
Wir gingen also los. An der Bushaltestelle dann also kam der Bus. Er fuhr. Paddü stieg ein. Und ich ebenfalls. Ich furh mit ihr bis Kaulsdor fund dann bis Mahlsdorf. In der Bahn setzte sie sich hin. Als Mahlsdorf ertönte, stieg ich aus. Eigentlcih wollte sie mich zum Arbschied umarmen, aber sie saß. Das war eine doofe Situation. Doch sie schaffte trotzdem etwas in der Art zu vermitteln. Als sie Tschüss sagte, guckte sie mich ganz komsich an. Ihr Blick war uneindeutig, aber er schien irgendwas zu bedeuten in der Art, das war noch nich alles. Ich sagte auch Tschüss und stieg aus und ging zum Bus. Wobei ich natürlcih lieber mit ihr weitergefahren wäre.
Nachricht für dich
Das etwas schweigsame Treffen hatte weitgreifende Konsequenzen. Es war nicht das Schweigen. Naja, egal war es das schon, aber nicht im negativen Sinne. Immer wenn sie schwieg, lächelte sie. Und das waren wunderschöne Momente.
Sie lächelte schüchtern, ihre Haare lagen sanft auf ihren Schultern, ihr Blick war wie Eis. Doch ihr gesamter Eindruck war einfach nur überwältigend.
Es stand fest. Ich habe mich verliebt.
Vielleicht war das ja ein voreiliger Entschluss, würden manche sagen. Aber so fühle ich mich halt.
Irgendwann redeten wir über Knuddels, und sie fragte mich, wie dolle ich sie lieb hätte. Ich schaffte es, mich davor zu drücken. Doch als sie ging, hinterließ ich ihr eine Nachricht. Ich hinterließ ihr das Gedicht.
Nächsten Tag ging ich zum Kartenladen. Ich schrieb ihr eine SMS, was sie jetzt denkt. Sie schrieb mir zurück, sie hätte mir eine Nachricht bei Knuddels hinterlassen und und wolle es spannend machen.
Als ich zuhause ankam, ging ich zu Knuddels. 1 Nachricht war für mich da. Mit große, Herzklopfen öffnete ich die Nachricht. Und folgendes stand drin:
das gedicht is einfach wunderschön...o.O dankeschön... ich weiß du hast immer andeutungen gemacht... aber nie irgendwie es klar gesagt gehabt... deshalb glaubte ich, du bist doch nich wirklcih verliebt
doch jetz weiß ich es... und naja... ich war nich geschockt oder so... nein... und das du denkst ich fühl nich das glecihe wie du, stimmt nich ganz...
habs ma auch bissl in dich verguckt^^
ehrlcih gesagt bist du mein traumtyp o.O du bist blond, blauäugig und damit hat man bei mir eig. schon halb gewonnen... kann blaue augen nich widerstehen...denn du bist in deiner art super nett, lieb und süß^^
wir beide sind ein bisschen verrückt...aber naja...passt doch^^ und damit war eig. die ander hälfte von den 100prozent voll... und hmmm... jem. wie dich gibt es nich oft... und ich bin irgendwie froh dich zu kennen...^^ ich würd jetz hier ienen meterlangen roman schreibn xD aba lieber nich... passt vill garnet rein o.O also hör ich hier auf und sag dir...lieb dich...
Deine Paddü *Kuss*
Im ersten Moment war ich ziemlich verwirrt. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte.
Nächsten Tag sprach ich mit ihr. Und dort wurde meine Verwirrung behoben. Ich schreib ihr abermal ich liebe dich. Und dann antwortete sie:
Ich dich auch.

Eisbrecher
Schon wieder Samstag. Schon wieder Paddü. Nicht das sie mich nervt. Nein, im Gegenteil. Ich freute mich immer wieder. Und ich war diesmal nicht allein. Ich hatte etwas dabei. Nicht etwas, eher jemand, obwohl es eigentlich nicht wirklich lebte. Eisbrecher.
Eisbrecher hatte ich Montag geholt, kurz vor Theater. Eisbrecher war nicht einfach. Ich musste lange nach ihm suchen, schließlich fand ich ihn. Und ich fandte, er passte gut zu Paddü,
In Fredersdrof war es wieder verdammt kalt und meine Nase war rot. Dann sah ich sie kommen und schlich mich an sie ran. Ich wollte sie überraschen. Aber bevor ich zuschlagen konnte hatte sie es gemerkt und einen mich ertappt. So blieb es bei einer Umarmung, die kälter war, als der Winterwind.
So stampften wir dann zu ihr hin und redeten über irgendwelceh belanglose Dinge.
Als wir dann bei ihr zuhause ankamen stellte ich fest, das dort viele Familienmitglieder (es waren genau 7) im Wohnzimmer waren, die ich natürlich, nett wie ich bin, alle einzelne begrüßte. Dann gingen wir auf Paddüs Zimmer. Das war also das legendäre 8-Ecken Zimmer. Paddü hatte mir schon vorher immer erzählt, ihr Zimmer hätte 8 Ecken, ich konnte mir aber nie vorstellen, wie das aussieht. Zum erklären hab ich allerdings keine Lust, also lass ich es mal in der Phantasie des Lesers.
Da saßen wir nun also, einsam und abgeschottet von den lustigen Vögeln, die draußen im kalten saßen und sich womöglich den Arsch abfroren. Trotzdem: Es war nie leise im Zimmer. Entweder haute Paddüs Wellensittich eifersüchtig gegen seinen Käfig und veranstaltete Unruhe, oder aber die Musik im Hintergrund spielte zum dritten mal in einer Stunde das selbe Lied, typsich 103.4. Njoa, man muss ja acuh was tun, also taten wir ds, was wir schon immer taten: Wir redeten. Über alles mögliche. Von A wie Alkoholisches Getränk bis Z wie.... halt bis Z. Naja, wenigstesn war die Stimmung nicht so kalt wie am Anfang des Treffens: Wir saßen im Bett. So labberten wir weiter und weiter, irgendwann konnt ich nicht mehr sitzen und hab mich hingelegt, bin wieder aufgesatanden und habe mich hingesetzt. Tjoa, wir labberten immernoch, krabbelten uns ein wenig, allerdings war da nicht mehr.
"So war es spät am Abend, und Käptn Weller musste einsehn, dass es Zeit war zu gehen."
Doch eine halbe Stunde hatte ich noch, genugen Zeit, Eisbrecher vorzustellen. Ich ging an meinen Rucksack um rumzustöbern, dann holte ich eine Tüte heraus, einfach nur weiß, ohne Aufdruck, nciht sodnerlich groß, und gab ihm Paddü.
Als sie Eisbrecher fand, war die Freude in ihrem Gesicht kaum zu überschauen. Die restliche Zeit verbrachte sie damit mich liebevoll und verlegen anzulächeln.
Im Flur zog ich mir die Schuhe an, da kam gerade ihr Vater und sagte, zwischen Birkenstein und Fredersdorf fährt keine Bahn mehr. Glück für die Bahn, Pech für mich. Allerdings war das kein probelm, denn Paddüs Vater war ja ein netter Mensch, und er fuhr mich nach Birkenstein, Paddü auch dabei.
Birkenstein dann stiegen wir aus und warteten auf dem Bahnsteig auf die Bahn. Als sie dann kam, war es Zeit für den Abschied. Allerdings war dieser Abschied wieder so kalt wie die Umgebung, es blieb bei einer herzlichen Umarmung.
Ich stieg in die Bahn ein, sah noch mal Paddü und Eisbrecher, der an ihrem rechten Ringfinger klebte, und die Bahn fuhr los. Eigentlich mochte Paddü keine Ringe, aber sie trug Eisbrecher trotzdem.
In der Bahn machte ich dann Sarah Connor Musik an, die ich seit ich Paddü kannte irgendwie wieder hörte, und fand, das Eisbrecher ein guter Name für den Silberring war, der vieles geschaffen hatte.

Frühlingserwachen
Es wurde also langsam März, und die Temperaturen stiegen.
Vor kurzen war Paddü für eine Stunde bei mir, als sie vom Einkaufen in der Hellen Mitte zurückkam. Diesmal war ich Straußberg.
In Straußberg holte ich Paddü vom Bahnhof ab, als sie dort von der Schule kam (ich hatte an dem Tag Studientag, also frei)
Sie kam mit ihrer Freundin daher, und sie redeten über den Schultag, was sonst. Nunja, als dann endlich die Bahn kam, fuhren wir zu ihr.
Auf dem Hinweg ging es diesmal ...wieder relativ ruhig zu. Bei ihr zuhaus änderte sich daran auch nichts.
Die Stunde verging trtozdem relativ zügig, und ich verabschiedetet mich von ihr. Diesmal war jedoch eines anders: Keine Umarmung, kein Handschüttlen oder sosnt etwas. Ein leichter Kuss war es diesmal. Allerdings nur ein kurzer, und flüchtiger. Aber es war einer.
Der Weg von ihr zum Bahnhof war nicht ganz leicht, darum hat mir Patricia bevor ich ging noch eine Karte aufgemalt, wie ich zu gehen hatte. Und so ging ich dann auch.

oOo-Good-Bye-oOo
Samstag, tralalala. Wie nun mittlerweile fast jeden Samsatg traf ich mich mit Paddü, um mit ihr irgendwas zu tun. Diesmal wollte ich sie nach Lichtenberg führen, ganz einfach aus dem Grund, das es mir dort so gut gefällt.
Wir trafen uns am Bahnhof, sie war schon in der Bah, ich stieg eben noch schnell hinzu. Dann ging es eben Richtung Lichtenberg. In der Bahn redeten sie darüber, was sie neulich einkaufte, und cih, warum ich nach Lichtenberg wollte.
Als wir dann an dem Bahnhof, an dem ich ebenfalls immer aussteige um zur Schule zu gelangen, ankamen, gingen wir an meinem alten zu Hause lang. Irgendwie fand ich es eben schön, ihr das zu zeigen, was meine Kindheit zu prägte.
Wie so oft hatte ich auch an diesen Tag mein Rucksack mit, auch wenn er nur zur Deko war. Heute hat ich noch das kleine Anleitungsheft zu einem PC-Spiel, das Max gehörte. Eigentlich war es ziemlich egal, ob ich ihm das Heftlein nun an dem Tag gegeben hätte, oder aber später; aber irgendwie musst ich ja was mit Paddü machen.
Ich klingelte an seiner Klingel, er wusste ja nciht dass ich komme, geschweige denn Paddü. Nunja, das war aber auch egal, er würde schon kein Schock erleiden dahct ich mir. Das tat er dann auch nicht, ein Kumpel von ihm aus der Parallelklasse war auch noch bei ihm. Max bat mich kurz, für ihn an WarCraft III weiterzu spielen, nett wie ich bin hab ich das natürlich auch getan. Als die Mission beendet war, schaltete er WC III aus, und machte eine wenig Musik an, "Gangsta-Music", wie ich sie bezeichne. Um dieser plötzlich auftretenden Stille auszuweichen beschloss ich Paddü was zu trinken zu holen, Max war ja kein Mensch, der mir das verbat.
In seinem Kühlschrank fanden wir O-Saft und Brause vor. Paddü wollte Brause, ich bevorzugte das kalte Berliner Leitungswasser, das ich für gewöhnlich immer trank, wenn ich bei Max war.
Zum Glück aller musste Max noch dringend weg, oder auch nicht, was mir allerdings relativ egal war, da wir ja nun schon eine halbe Stunde da waren. Also ging ich, Paddü und der Kumpel aus der Wohnugn nach unten auf die Strasse. MAx wollte oben noch was erledigen, aber wir warteten natürlich. Zu mindestesn 10 Minuten, als er dann immernoch nicht gekommen war, verarbschiedeten wir und von seinem Freund und gingen Hand in Hand, wie wir es immer taten, wenn wir umherwatschelten, davon.
Im Ring-Center gab es auch nichts wirklich spannendes, also hab ich überlegt, was wir nun tun könnten. Die Idee: Potsdamer Platz. Ein weiterer meiner Lieblingsorte. Irgendwie waren wir sowieso an vieler meiner Lieblingsorte, aber Paddü widersprach nicht.
Am Platz angekommen gingen wir ins Sony Center, irgendwas mussten wir ja tun, in der Gegend rumstehen war nicht sonderlich toll. Nach dem Center hat ich Paddü immer wieder gefragt, ob sie nicht in ein Kaffe im Bistro trinken wolle, schließlich erzählte sie mir immer, nach dem Shoppen gönnt sie sich immer erstmal einen Kaffe. Aber sie wollte nicht.
Wir fuhren zurück, sie sagte sie müsse nach Hause. Es war um 16 Uhr, meiner Meinugn nach nicth alzu spät. Aber wenn sie muss, dann könnte ich daran ja nichts ändern.
Mahlsdorf dann stiegen wir aus, ich wartete noch auf ihre Bahn, sie kam, sie ging, war fort. Ohne eine Umarmung diesmal, ohne irgendetwas, nur ein kurzes Abschiedswinken.
Zuhause ruhte ich ersmtal ein wenig, dann ging ich an den PC, wo alles anfing, und auch alles auhören sollte.
Paddü war auch schon kurz darauf wieder on in knuddels.de ... und nochjemand: Ihr Kumpel, mit dem Spitznamen oOo-Crash-oOo. Ich hatte schon vorher mit ihm per knuddels geredet, er hatte mir immer gepredigt, ich sollte Paddü gut behandeln.
Er fragte mich, was schon zwischen mir und Paddü passiert sei. Nichts besonderes, antwortet ich. Er sagte mir außerdem, ich sollte ruhig mehr an sie rantreten. Danach schilderte ich ihm, wie kühl es immer zwischen uns ablief, irgendwas konnte da nicht stimmen. Ich fragte ihn, ob er uns beiden nicht helfen könne, eine schelchte Idee, wenn ich jetzt darüber nachdenke, allerdings hat sie nichts wirklich mehr retten können oder verschlimmern können.
Paddü fand es eben normal, und so geschah nichts.
Dann, ungefähr eine Stunde später, schrieb Paddü einen wirklich merkwürdigenSatz, der mich sofort stutzig machte: "sag mal, wie sehr bist du in mich verliebt?"
Noch bevor ich antworten konnte tippte sie noch schnell: "ist nur so die frage"
Als ob mich das nicht verwundern würde schrieb ich ihr eben nur, na eben sehr, das ist ja klar.
Sie antwortete nur mit okay und dem " ^^ " Smiley.
Dann geschah nichts mehr, sie ging Off, genauso wie oOo-Crash-oOo. Nur Paddüs Freundin war noch da. Ihr hatte ich alles über uns beide erzählt, als ich ihr die Sache mit dem Satz erzählte, sagte sie nur: "Schreib ihr ne' SMS, und frag was los ist"
Sie gab mir ein Text vor, ich schreib ihn ab, und schickte los.
5 Minuten später hat ich eine neue Mitteilung. Ich weiß zwar nicht emhr genau, was der Inhalt der Nachricht im wortlaut war, aber ich weiß genau was er aussagte: Es würde ihr leid tun, sie hat keine Gefühle für mich, sie dachte, wenn sie mit mir zusammen ist, dann würde das noch kommen und sie hätte mich nicht so täuschen dürfen.
Ich schrieb nichts mehr.
Trotz meines erstan Versuchs sie nächsten Tag via MSN dazu zu überredn, sich Zeit zu nehmen und zu warten, sagte sie nein, und immer wieder wie leid es ihr tun würde.
Ich wollte nicht um sie kämpfen, das war zu dreißt was sie getan hatte. Ich war nicht traurig, ich war einfach nur wütend.
Bis heute ist nichts mehr passiert, ab und zu fragt sie mich in MSN, wie es mir geht und was ich so mache, einmal fragte sie, ob ich den Ring zurück haben wollte (was ich ablehnte), aber mehr war da nicht. Zum Glück.

Die Kunst, sich selbst zu überraschen
Ich hoffte jetzt wirklich, dass mit dem Kapitel Paddü auch endgültig das Thema Chat und Knuddels gegessen sei. Aber ich konnte wohl viel hoffen, denn noch während der Zeit mit Patricia, hatte ich immer jemand, mit dem ich nur so chatten konnte, und den ich nur aus Knuddels kannte.
Sie hatte mir einen Eintrag unter mein Bild von Knuddels gemacht, von wegen "sexy Blick" und so, und ich war eben so anständig mich zu bedanken und so schrieben wir uns.
Nachdem ich Patricia, oder viel eher sie mit mir, fertig war, quatschte ich vor ihr, Julia, die ganze Liebesgeschichte aus, udn sie schenkte mir ihr unendliches Beileid, indem sie mir immer wieder und wieder schreib, dass ich was viel Besseres als Paddü verdient hätte.
So kam es, wie es kommen musste: Sie schmeichelte mir eben immer mehr und wollte mich treffen. Überhaupt nicht mehr abgeneigt dem gegenüber, nach all dem Kram, der ja nun passiert war, sagte ich natürlich zu.
Nächsten Samstag dann fuhr ich mit meiner Mutter zum EastGate, sie, weil sie sich mit meienr Oma treffen und "nur mal so gucken" wollte, ich eben wegen Julia und meine Kopfhörer im Arsch waren, ich also neue brauchte.
Was ja peinlich wäre, wäre, wenn Julia gleich meine Mutter kennenlernen würde. Also verabschiedete ich mcih kurz davor von ihr.
Julia stand schon am Eingang, förmliche Begrüssung, was will man mehr. Sie hatte so gut wie garkeinen Plan, wie wir jetzt die Zeit totschlagen sollten. Dafür hatte ich einen umso grösseren. Erstmal rannte ich mit ihr ins Saturn, um wie vorgenommen neue Ohrkrabbler zu kaufen. Als ich dann dort stand, und nach halbwegs vernünftigen Kopfhörer suchte, zeigte sie mir ihren geschrotteten MP3-Player, der schon beinahe auseinaderfiel. Die Tussi von ANgstellte veruschte mir erst falsche Trommelfellbohrer zu verkaufen, aber ich war eben misstrauisch und fragte nochmal jemanden qualifizierteren, der mir wieder was anderes erzählte.
10 Euro später dann waren wir aus dem Saftladen raus und ich hatte Hunger. Um den Wünschen meines Mages nachzukommen ging ich mit ihr zu einem schnell PizzaImbiss, wo ich eben italienisches Teiggebäck anschaffte.
So vertrödelten wir auch die Restzeit, mal in und außerhalb des EastGates. Dann rief meine Mutter auf meinem Handy an und lud uns beide (wahrscheinlich aus Neugier) in so ein Cafe ein. Dort oben dann im Cafe sagte Julia nicht, ich ass nicht viel, und wir beide verließen das EastGate wieder.
Draußen setzten wir uns in die Sonne auf eine Bank, direkt vorm LeProm. Dann began sie sich auch schon an mich anzulehnen, sie fröstelte leicht. Gegen meinen eigenen Charackter gab ich ihr meine Jacke, was ich, dachte ich, egtl niemals tun würde. Aber selbst dieser enge Hautkontakt, und das schon so früh, brachte mich ja auch irgendwie nicht aus der Fassung. Ich erkannte mich selbst nicht wieder, genauso wenig wie meine Mutter, als sie nach etwa einer Stunde aus dem EastGate kam.
So trennten sich dann die Wege von mir und Julia und meiner Oma.Auf der Rückfahrt quetschte mich meine Mutter noch ein wenig aus, warum ich denn sowas tat, und was eigentlich mit Patricia los ist. Ich sagte nur, Patricia ist irgendwie... zickig.

Gefühlschaos
Irgendwie trafen wir uns wieder. Ich machte den gleichen Scheiss wei bei Patricia: Ich schrieb ihr nach dem ersten Treffen sofort, dass ich mich in sie verliebt hätte, sie angeblich auch.
Da stieg ich nun aus, aus der Straßenbahn, die in der Nähe des Tollhauses hielt. Sie stand schon da. Wir begrüssten uns mit einer Umarmung und gingen Händchen in Händhcen irgendwo hin, wo hin sie mich auch immer führte.
Zuerst wollte sie eine CD bei einer Freundin abgebe, die ganz in der Nähe wohnen sollte. Auf dem Weg zu ihr gingen wir durch ein kleines Grüngelände mit einer großen Wiese.
Da es nun Hochsommer war, blühte der Flieder, der dort stand und die Trauerweide hing traurig herab über einer Bank auf der Wiese. Wir setzten uns dort hin, und genossen einfach nur den Moment. Ich dachte nicht an sie, sie dachte warhscheinlich auch nicht an mich, warum auch, schließlich befanden wir uns ja auch direkt nebenander. Dann erzählte sie aus ihrer Kindheit, wie sie immer bei jedem Wetter an diese Stelle kam, weil es hier so schön ruhig war.
Zugegebn, diese Stelle schien wirklich perfekt, vorallem für ein Päärchen, aber nicht für uns.
Im Ganzen war die Situation exakt die gleiche wie schon die paar mit Paddü. Nichts geschah.
Nach einiger Zeit dann ging wir dann weiter, um noch die CD abzugeben.
So verbrachten wir die Zeit damit, ihrer Freundin die CD zu geben, und dann noch ein wenig in der Gegend umherzulaufen. Nach 2 oder 3 Stunden, die Zeit war mir eigentlich egal, saßen wir wieder auf einer Bank vor dem EInkaufszentrum, was gleich in der Nähe war. Erst geschah nichts, die Situation wurde immer träger, aber dann passierte doch noch etwas: 3 von Julias Freundinnen kamen vorbei.
Ich grüsste sie alle nett und höflich, wie es sich für ein Gentleman gehört. Zwei der Mädchen gingen dann ins EInkaufszentrum, irgendwas besorgen, die Dritte blieb mit uns bei der Bank.
Erst haben sich Julia und ihre Freundin über die beiden andern Mädchen ausgelassen, Zickenterror, dachte ich mir. Dann rückte die Freundin Julia noch näher und stellte ihr leise eine Frage, damit ich es nicht verstehe. Entgegen ihrer Vermutung verstand ich es aber: Ist er das? Sie schaute mich möglichst unauffällig an. Julia sagte nix, sie began nur zu grinsen, leicht rot zu werden und nickte zustimmend. Dann nahm ihre Freundin wieder normalen Abstand ein. Nach kurzen weiteren intensiven Frauengesprächen und nachdem die anderen beiden Tussis zurückgekommen waren, gingen die drei auch wieder davon.
Dieses Erscheinen hatte die ganze SItuation geändert: Julia krabbelte meine Hand, ich krabbelte vollkommen selbstverständlich ihre. So ging es dann noch eine halbe oder eine Stunde, bis ich ihr dann sagte, dass ich mich auf den Weg machen wollte.
Der Weg von der Bank zur Straßenbahn war nichtmal 100 Meter lang, so kam sie also noch mit.
An der Straßenbahnhaltestation dann standen wir, küssten uns 5-6 mal, ich verstand das alles nicht mehr.
Aber ich musste garnicht viel verstehen, denn da kam ja auch schon die Straßenbahn und ich fuhr davon.
Ich wollte sie wieder sehen, irgnedwie war es aufregend, spannend. Allerdings war der Tag der Verwirrung auch gleichzeitig der letzte Tag, an dem wir uns sehen sollten. Immer wenn wir ein Date ausmachten, war sie entweder spontan krank oder konnte nicht. Nach 3 geplatzten Terminen ließ ich es dann sein, und das war auch das Ende.
Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn wir uns nicht gleich nach einem Treffen verleibt hätten, denn eins hab ich nun gelernt: Liebe entsteht nicht nach einmaligen Treffen.

Irrenhaus
Golgari 4 the Win! FNM war diesmal scheisse, ich habe mit einem random Golgari Deck gespielt, ohne Sinn und schlechter Strategie. Aber sowar das eben bei Magic, dem Suchtspiel.
Nach dem Trunier bin ich mit Alex, oder wie er auch mit seinem Internetname genannt wird kslate, zum Chinamann gegangen, um noch was zu essen zu holen. Das hatte sich nun shcon als Tradition so eingependelt bei uns. Er nahm eine Chinapfanne, ich hatte diesmal kein Hunger und nahm nichts. Während wir dann zur S-Bahn gingen schlang sich Alex seine Chinapfanne runter. Da wir aber beide nur bis zur Hälfte den gleichen S-Bahn Weg haben, stiegen wir immer in die Bahn ein, die zuerst kam. Diesmal war es seine, und damit war die Entscheidung schnell gefallen.
In der S-Bahn redeten wir über meine SkillZ, und über mein schlechtes Golgari Deck, Alex konnte sich mal wieder das Grinsen nicht verkneifen, aber ich nahm es gelassen, irgnedwie war ich mittlerweile gut mit Alex befreundet.
Friedrichsfelde Ost dann trennten sich unsere Wege und ich stieg aus um auf meine Bahn zu warten.
Es war kalt und dunkel, was sonst, denn es war ja Januar. Ich schaltete mein Handy an und hörte mit hilfe des eingebauten MP3-Players, Technik sei dank, Musik. Nach 7 Minuten dann kam auch endlich meine Bahn und ich stieg in einen mittleren Wagon ein. Der war fast menschenleer, im Wagon saß nur eine ältere Dame, um nicht zu sagen Oma, irgend ein angetrunkener Jugendlicher, wie man ihn Freitagsabend überall in Berlin findet, und schräg gegenüber von mri auf einem anderne Vierersitz ein Mädchen.
Es war genau wie immer, ich furh halt nach hause, nix passierte, alles war normal. Biesdorf, Wuhletal... die beiden Stationen verstrichen. Was mich die ganze Zeit nur störte war diese grausame Weib schräg gegenüber: Sie grinste mich ständig so dumm an, fand ich, hat ich was in den Haaren oder im Gesicht? Ich versuchte nicht zu ihr zu gucken, und immer wenn ich ihre Blicke spürte guckte ich ganz "zufällig" zurück. Nach Wuhletal ging's dann einigermaßen, sie guckte aus dem Fenster und grinste immernoch vor sich hin. Ich dachte, vielleicht nicht ganz dicht oder so.
Gerade lief No Hay Igual von Nelly Furtado, da stand das Mädchen auf, und noch eh ich genauer sehen konnte, was abging, saß sie auf meinem Vierersitz und ich sah, wie sich ihr Mund bewegte, als ob sie sprehcen wollte, aber ich hörte nur spanisches Randomgelabber von Nelly Furtado.
Instinktiv stöpselte ich mir die Kopfhörer raus und fragte sie: Bitte?
Sie fragte wo ich herkomme und hinwollte. Ian sagt immer, man muss wissen wohin man will und woher man kommt, aber muss diese Mädchen das auch wissen? Obwohl ich die Situation als kategorisch "Seltsam" einstufte, sagte ich ihr, dass ich aus dem Laden komme, was den meisten nicht Magic Spielern wohl rein garnichts sagt, und dass ich jetzt nach Hause fuhr. Sie sagte nur Aha. Nach 5 Sekunden fragte ich sie, weil sie ja scheinbar eine Konversation aufbauen wollte, wohin sie denn wolle und woher sie komme. Sie kam gerade vom Schwimmen, sie machte gerade ihren Rettungsschwimmer, und wolle jetzt nach Hause war ihre Antwort.
Dann ging das Verhör weiter: Wie ich denn heiße war die nächste Frage. Jonas sagte ich. Schöner Name entgegnete sie, ich fragte sie, das gleiche, und sie gab eine Antwort von sich, die ich nciht verstand: Diana oder Liana oder Liane. Eigentlich war es mir in dem Augenblick auch relativ egal, ich wollte ja nichts von ihr. Nach einer weiteren kurzen Pause fragte sie wohl die Frage, worauf sie schon die ganze Zeit hinaus wollte: Gibst du mir deine Handynummer?
Was ich antworten sollte, wusste ich nicht, aber es gab nur zwei Möglichkeiten: Ja oder Nein. Mein Unterbewusstsein entschied sich dafür, dem komischen Mädchen die Nummer zu geben. Danach zückte sie ihr Handy und gab es mir und fragte, ob ich ihr die Nummer reinschreiben könne, sie kann sowas nicht. Dann bat sie mich um das gleiche zu tun und ich schrieb ihre Rufnummer in mein Handy.
Mahlsdorf. Eigentlich wollte ich ja schon Kaulsdorf raus, aber das war nun egal. Mahlsdorf ging auch, ich musste nur im Kalten warten.
Zum Schluss gab sie mir die Hand, als sich unsere Wege trennten, förmlich und nciht aufdringlich oder so und sagte noch: Man schreibt sich.
Da ging ich nun zum Bus, wissend, dass ich jetzt 15 Minuten in der Kälte stehen werde. Doch ein unglaublicher Zufall hat mir beschert, dass meine Eltern in diesem Augenblick vorbeifuhren und mich mit nach Hause nahmen.
Abends dann schrieb ich ihr eine SMS, ob sie gut angekommen wäre.

Käse
Nächste Woche Sonntag traffen wir uns auch schon. Sie holte mich vom Bahnhof Hoppegarten ab, ich war wie immer aufgeregt, hatte garnicht mehr richtig ein Bild von ihr, seit der kurzen Begegnung. Da war sie dann auch wenig später, nachdem ich im Bahnhof eingetrudelt war. Sie sah ganz anders aus, als ich dachte.
Auf dem Weg zu ihr erzählte sie mir von dem Freitag, dass sie noch Elektrotechnik betreibt, und letzten schon Kabel verlegen durfte. Ich erzählte ihr indirekt etwas von Magic, das es so änhlich sei wie Skat, weil ich keine Ahnung hatte, wie man sowas erklären soll.
Bei ihr dann war auch schon ihre Mutter da, die mich empfing. Sie war auch ganz anders als ich sie mir vorstellte.
Wir spielten Karten, ganz normale Karten, und ihre Mama erzählte mir noch etrwas davon, dass Diana, wie sie nun richtig hieß, einen Schnorchelkurs belegen wollte. Die beiden lachten sich darüber halb kaputt, ich fand es nicht so lustig: Vielliecht nicht notwendig, aber kann man machen dachte ich mir. So verstrich die Zeit eín wenig, ich erzählte nicht viel, sie dafür umso mehr. Immer wieder sagte sie, sie würde es mir heimzahlen, wenn ich sie gerade wieder bei MaoMaos besiegt hatte, schon zum hundertsten Male oder so, immer wieder. Oder zumindestesn kam es mir so vor, dass sie sich ständig wiederholte. Gegen frühen Abend dann musste ihre Mutter nochmal weg, Dianas Opa lag im Krankenhaus mir Krebs.
Wir kochten beide Bockwürste, ich spritze sie zum Spass mit dem leicht erwärmeten Kochwasser und mithilfe meiner Finger mit dem Zeugs voll, sie sagte ich soll nicht so kindisch sein. Die Würstchen schmeckten aber trotzdem.
Dazu gabs halt Stulle Brot. Nach dem vorzüglichen Essen musste ich los, sie brachte mich noch zum Bahnhof, als auch schon meine Bahn kam. Zum Abschied gab es, wie auch schon bei der Begrüßung eine Umarmung.
Ich fuhr nachhause und dachte an den Käse, den ich bei ihr gegessen habe, und das sie ja ganz nett ist.
9.7.10 07:47
 


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